VP-Wolf: Was geschieht mit 5 Millionen Euro für Kabelwerk?

Wien (VP-Klub) - "Ich bin gespannt, wer sich jetzt um die 5 Millionen Euro, die der Theaterverein Wien (Anm.: dietheater) für das Projekt Kabelwerk bekommen hat, kümmern wird", so der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, in Reaktion auf einen gestern im Profil erschienen Artikel.

In diesem Artikel wurden die Pläne der ab der Saison 2007/2008 bestellten neuen Leiter der dietheater, Haiko Pfost und Thomas Frank, vorgestellt. Unter anderem hieß es, dass sich die neue Leitung -entgegen den ursprünglichen Plänen von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny - auf die Bespielung der angestammten Spielstätten in Künstlerhaus und Konzerthaus konzentrieren werde.

Derzeit keine Pläne für Theater des Augenblicks und Kabelwerk

Die von Mailath-Pokorny angedachte Übernahme des Theaters des Augenblicks durch dieTheater steht nicht am neuen Spielplan. Zu dem Projekt Kabelwerk, für das dem Theaterverein Wien im November in einer Hau Ruck Aktion vom Kulturamt 5 Millionen Euro ohne zugrunde liegendem Konzept bewilligt wurden, meinten Pfost und Frank lt. Profil: "Auch in Sachen Kabelwerk halten wir uns zurück." Das Kulturamt hat für die Einbeziehung der neuen Spielstätten schon vorsorglich die Subvention für den Theaterverein Wien auf 1,5 Mio. Euro aufgestockt.

Was geschieht mit 5 Millionen Euro für Kabelwerk?

Die ÖVP Wien hatte sich bereits im Kulturausschuss und im Gemeinderat vehement gegen die Bewilligung einer Subvention für das "niederschwellige Kulturzentrum Kabelwerk" ausgesprochen, da kein Konzept und keine Pläne für dieses neue Projekt vorliegen.

"Ich verlange vom Kulturstadtrat Auskunft über die tatsächliche Situation, die geplante Verwendung der 5 Millionen Euro und seine Pläne betreffend Kabelwerk und Theater des Augenblicks", so Wolf abschließend.

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