Elektronisches Datenmanagement auch bei Abfallverbrennungsanlagen

Begutachtungsverfahren zur Novelle der Abfallverbrennungsverordnung

Wien (OTS) - Am Freitag ist eine Novelle zur Abfallverbrennungsverordnung in Begutachtung gegangen. Hauptinhalt sind die technischen Vorgaben für eine elektronische Emissionserklärung über das EDM-System des Lebensministeriums. Dadurch können bei einer weiteren Meldeverpflichtung die Effizienz gesteigert und Kosten minimiert werden. Das teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Schon die geltende Regelung der Abfallverbrennungsverordnugn sieht eine jährliche Emissionserklärung für größere Verbrennungsanlagen vor. Emissionserklärungen geben Auskunft über die Art der Verbrennungsanlage (Müllverbrennung, Kraftwerk oder Zementwerk), über eingesetzte Brennstoffe oder eingesetzte Abfälle und die Emissionen aus der Anlage.

Die Emissionserklärungen sollen über das vom Lebensministerium eingerichtete Register www.edm.at online eingegeben werden. Die Registrierung der Anlagenbetreiber am edm Portal ist ebenso notwendig wie das Hochladen von Abfall-Input-Output-Zusammenfassungen und die Eingabe von Emissionen in die Luft und in das Wasser. Durch die elektronische Datenerfassung wird es für die Behörde einfacher, die Plausibilität der Angaben der Anlagenbetreiber zu überprüfen. Die Novelle sieht vor, dass die erste elektronische Emissionserklärung bis zum 31. Juli 2007 über das Register zu erfolgen hat.

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