Prammer bei Verleihung des PaN-Preises 2006 an Hilde Hawlicek

Hawlicek stiftet Preis für Sprach- und Literaturprojekt in Kuba

Wien (SK) - "Der PaN-Preis stellt ganz generell einige Kriterien außer Streit: Er wird nur an jene verliehen, die sich besondere Verdienste um die nachhaltige Verbesserung des Verständnisses unter den Nationen, Kulturen und Konfessionen erworben haben", unterstrich die erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am Montag ihm Rahmen der Verleihung des PaN (Partner aller Nationen)-Preises 2006 an Bundesministerin a. d. Hilde Hawlicek. Dies alles treffe auf Hawlicek zu, so Prammer, sie habe dazu beigetragen, zu so vielen Staaten der Welt die Beziehungen zu vertiefen und sie habe in ihrer Zeit als Ministerin für Unterricht und Kunst stets versucht, immer einen internationalen Aspekt einzubringen. Ein Grund zur Freude sei auch, dass nach vier männlichen Preisträgerinnen mit Hilde Hawlicek endlich eine Frau die Ehrung erhalte, bemerkte Prammer. ****

Die Verleihung des PaN-Preises im Parlament sei für sie ein sehr schöner Anlass, stünde dieser Preis doch im Zeichen der Völkerverständigung und der gelebten Völkerfreundschaft, betonte die erste Nationalratspräsidentin. Insgesamt sei der PaN-Dachverband eine sehr wichtige Organisation, dies drücke sich auch dadurch aus, dass Bundespräsident Heinz Fischer die Schirmherrschaft übernommen habe, dem Ehrenpräsidium die drei NationalratspräsidentInnen und dem Ehrenkuratorium die Landeshauptleute angehören würden. In den einzelnen Organisationen seien viele Abgeordnete aktiv, und sie hoffe, so Prammer, dass es auch gelingen werde, neue Abgeordnete dafür zu gewinnen, sich in Freundschaftsgesellschaften zu engagieren.

Ebenfalls begeistert von der Idee des PaN-Dachverbandes zeigte sich Bildungs- und Kunstministerin Schmied: Sie sei mit "ganzem Engagement und Herzen" Bildungsministerin, so Schmied, die neue Perspektive, die der in ihrem Ministerium angesiedelte PaN-Dachverband ihr eröffne, sei eine weitere Bereicherung ihrer Tätigkeit.

Bundesministerin a. d. Hilde Hawlicek zeigte sich erfreut, dass sie ausgewählt wurde, den PaN-Preis 2006 zu erhalten. Vor allem der Sinn sei "wunderschön", so Hawlicek. Sie verkündete, den mit 5.000 Euro dotierten Preis zu spenden. Damit solle ein Sprach- und Literaturprojekt gefördert werden, in Zusammenarbeit mit der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft wolle man österreichische Literatur an die Universität Havanna bringen. (Schluss) sw

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