PARTIK-PABLÈ: ORF vernachlässigt Bedürfnisse von behinderten Menschen!

BZÖ fordert GIS-Gebühren Befreiung für Behinderte

Wien (OTS) - BZÖ-Bürgeranwältin Dr. Helene Partik-Pablé forderte heute den ORF auf, im Gesamtprogramm mehr auf Menschen mit Behinderungen einzugehen. "Nach wie vor gibt es viel zu wenige Sendungen, die es hörgeschädigten Menschen ermöglichen, diese zu konsumieren. Trotz jahrelanger diesbezüglicher Forderungen hat der ORF nur sehr spärlich reagiert und lässt insbesondere bei den Nachrichtensendungen hörgeschädigte Menschen im Stillen. Die Berichterstattung befasst sich nahezu nie mit Forderungen und Erklärungen zu Behindertenthemen und negiert damit das Bedürfnis einer sehr großen Gruppe von Menschen, in der Öffentlichkeit gehört zu werden, um auf ihre Probleme und Anliegen aufmerksam zu machen", kritisierte Partik-Pablé.

In diesem Zusammenhang kündigt die BZÖ-Bürgeranwältin parlamentarische Initiativen des BZÖ für die Streichung der GIS-Gebühren für Behinderte an. "Selbst wenn behinderte Menschen ein Einkommen haben, erfordert die Bewältigung des täglichen Lebens so viel an finanziellen Mitteln, dass es gerechtfertigt ist, von der Einhebung der GIS-Gebühr Abstand zu nehmen."

Weiters übte Partik-Pable Kritik an der Tatenlosigkeit der großen Koalition bei Projekten für Menschen mit Behinderung. "Durch das nachhaltige Drängen des BZÖ und der engagierten Sozialminister Herbert Haupt und Ursula Haubner ist es zu einer Besserstellung von Menschen mit Behinderung etwa durch das Behindertengleichstellungsgesetz oder die Behindertenmilliarde gekommen. Ich appelliere an die Verantwortlichen von SPÖ und ÖVP, die Anliegen von behinderten Menschen nicht zu vergessen", so Partik-Pablé abschließend.

Audio-Töne zu diesem Thema auf www.bzoe.at/index.php?content=medien_audio. (Schluss)

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