Strache: 420 Polizisten mehr statt Bundespolizeidirektion Wien!

Stiedl, Pfeifenberger & Co. ersatzlos streichen

Wien, 19-03-2007 (fpd) - Nach der großen Exekutivreform mit der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie ist Wien das einzige Bundesland, das sich den Luxus einer Bundespolizeidirektion leistet, kritisiert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die von Skandalen am Fließband gebeutelte Wiener Polizei braucht eine neu aufgestellte Führungsmannschaft und mehr Exekutivbeamte statt einer unnötigen Präsidiumsstruktur.

Von Vorarlberg bis zum Burgenland ist über den Landespolizeikommanden keine Ebene mehr vorhanden, während in Wien Steuergelder im überflüssigen Präsidium mit SPÖ-Polizeipräsident Stiedl samt dickem Dienst-Mercedes und der ÖVP-Stellvertreterin Pfeifenberger mit feinem Dienst-BMW und großen Mitarbeiterstäben, Chaffeuren, etc. versickern.

Dazu kommen die nachgeordneten Strukturen mit Hundertschaften an Juristen, die zu schildbürgerhaften Doppelgleisigkeiten mit den Apparaten der Landespolizeikommanden führen. Die Wiener Polizei verfügt derzeit über einen Personalstand von rund 8.000 Beamten, von denen etwa 6.500 im operativen Bereich tätig sind.

Wenn man den Luxus Bundespolizeidirektion samt der nachgeordneten Strukturen einsparen würde, könnte die Wiener Polizei mindesten 420 neue Polizeibeamte für den Außendienst bereitstellen. Dann könnte wieder der "Grätzelpolizist" unterwegs sein, der von der SPÖ und der Wiener Polizei seit Jahren versprochen aber nicht gehalten wird.

Die Bevölkerung wäre über den "Inspektor", den man kennt und dem man vertraut, sicherlich erfreut, sagt Strache. Das wäre nicht nur eine Kampfansage an die organisierte Kriminalität aus dem Osten und eine deutliche Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens in der Bevölkerung sondern auch im Interesse der demoralisierten Beamten.

Diese müssen bis zu 120 Überstunden pro Monat leisten, leiden unter der Überbürokratisierung, so dass sie Banküberfällen am laufenden Band, Haus- und Wohnungseinbrüchen im Stundentakt oder dem Drogenhandel aus Personalmangel machtlos gegenüber stehen. Insgesamt benötigt die Wiener Polizei 1.600 zusätzliche Beamte.

Die unnötige und teure Bundespolizeidirektion Wien muss sofort aufgelöst werden, damit unsere Stadt wieder sicherer wird und die Skandale ein Ende finden. Die Versorgungsposten für SPÖ- und ÖVP-Parteigänger auf Kosten der Steuerzahler können ersatzlos gestrichen werden. Die Polizei muss wieder auf die Straße hinaus statt weiter in der Bürokratie zu ersticken, fordert Strache. (Schluss)am

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