SPÖ-Bauern: "Keine Benachteiligung der Nebenerwerbsbauern"

Über 60 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Kärnten vom Förderungsprogramm des Kärntner Bauernbundes ausgeschlossen

Klagenfurt (SP-KTN) - Es sei unverständlich, dass gerade bei den gesetzlich vorgeschriebenen landwirtschaftlichen Investitionen das außerlandwirtschaftliche Einkommen als Förderungskriterium herangezogen wird, betone heute, Montag, der Fraktionssprecher der SPÖ in der Landwirtschaftskammer Kärnten, KR Georg Kircher, seinen Unmut über diese Regelung der ÖVP und des Kärntner Bauernbundes beim Investitionsförderungsprogramm. "Das stellt eine klare Benachteiligung der Nebenerwerbsbauern in Kärnten dar", so Kircher, der darauf hinwies, dass dadurch über 60 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Kärnten von diesem Förderungsprogramm ausgeschlossen werden.

Es zeige sich wieder einmal deutlich, dass die ÖVP eine Politik für die Agrarindustrie und für die Großbetriebe in Kärnten mache, zeigte sich Kircher über dieses Vorgehen enttäuscht. "Die SPÖ-Bauern fordern, dass alle landwirtschaftlichen Betriebe in Kärnten am Investitionsförderungsprogramm teilnehmen und somit auch ihre Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen verbessern können", so Kircher.

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