Antidrogenkonzept der FPÖ

Wien (OTS) - In einem Pressegespräch der FPÖ stellten am Montag GR Mag. Gerald Ebinger, GR David Lasar und die Nationalratsabgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein ein Antidrogenkonzept vor. Wie einleitend kritisiert wurde, sei die Drogenkriminalität in Wien massiv gestiegen, sie beschränke sich auch nicht mehr auf die Szene Karlsplatz und sie gebe es in jedem Bezirk. Die Wiener Drogenpolitik finde angesichts von 9000 Anzeigen keine adäquate Antwort und sei gescheitert. Die FPÖ spricht sich in dem neuen Antidrogenkonzept u.a. für höhere Strafen für Dealer aus, sowie für die Einführung einer Zwangstherapie auch gegen den Wunsch der/des Betroffenen. Weiters enthalten die Vorschläge die Einführung wöchentlicher Drogentests, um Rückfälle schnell erkennen zu können. Häftlinge sollen künftig bei Strafantritt und nach Absitzen der Strafe einem Drogentest unterzogen werden. Es soll verstärkt Hilfe bei der Resozialisierung geben, mit dem Ziel, Patienten von Drogen wegzubringen und wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Kein gutes Wort ließen die Mandatare an den derzeitigen Substitutionsprogrammen, es würden immer mehr Menschen süchtig. Die Kosten für die vorgeschlagenen Reformen wurden für die ersten zwei Jahren mit insgesamt 1,7 Millionen Euro beziffert.

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