Schaunig: "Fordere verpflichtendes Fach Berufsorientierung in der 7.und 8. Schulstufe aller Schultypen"

SchülerInnen müssen früh genug unter Einbeziehung des AMS , der Sozialpartner und Eltern über diverse Berufsmöglichkeiten informiert werden

Klagenfurt (SP-KTN) - "Bereits während der Schulzeit, spätestens in der siebenten Schulstufe, sollen junge Menschen angeregt werden, sich aktiv mit ihrer Lebens- und Berufsplanung auseinander zu setzen und bewusste Berufs- und Ausbildungsentscheidungen zu entwickeln", erklärte heute, Montag, LHStv. Gaby Schaunig. Ausgehend von den individuellen Fähigkeiten und Talenten und umfassenden Informationen über Berufsmöglichkeiten können persönliche Ziele erkannt und umgesetzt werden. Zur Zeit ist dies nicht gegeben! Nur so ist es auch erklärbar, dass heute noch zum Beispiel 50% aller jungen Frauen aus nur 3(!) Lehrberufen: Sekretärin, Verkäuferin und Friseurin wählen.

"Die Berufswahl bedeutet für junge Menschen mehr als nur die Entscheidung für den einen oder anderen Beruf", so Schaunig. Viel eher geht es um die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich eine sinnvolle, existenzsichernde Erwerbsarbeit mit künftigen familiären und persönlichen Zielen vereinbaren lässt. Jugendliche können heutzutage, aus einer immer größeren aber auch unüberschaubareren Anzahl von Ausbildungs- und Berufsmöglichkeit auswählen. Erschwert werden diese Entscheidungen durch die raschen Veränderungen am Arbeitsmarkt und schwer durchschaubare wirtschaftliche Strukturen.

Für die erfolgreiche Bewältigung der Berufswahl ist es wichtig, sich genügend Zeit zu lassen, und sich die richtigen Informationen zu beschaffen. Die Wahl an sich mag zwar schnell getroffen sein, aber es gilt zu bedenken: Sie betrifft das gesamte künftige Leben!

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