Amon: Mitarbeiterbeteiligung - Eigentum in Arbeitnehmerhänden

Eine weitere ÖAAB-Idee setzt sich durch

Wien, 19. März 2007 (ÖVP-PK) Äußerst erfreut zeigt sich ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon, "dass auch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer das ÖAAB-Modell zur Mitarbeiterbeteiligung, das von Vizekanzler Wilhelm Molterer forciert wird, für gut befindet und dieses in Richtung einer Betriebspension ausbauen möchte". Vizekanzler Molterer hat sich längst mit diesem Thema auseinander gesetzt und auf EU-Ebene beworben. Er hat damit einen Diskussionsprozess in Gang gesetzt, der ein wichtiger Beitrag zur gerechten Verteilung des Wohlstandes ist. Dieser Weg ist daher richtig und wichtig. ****

Die Grundüberlegung des ÖAAB bei diesem Modell ist es, "dass Mitarbeiter am Erfolg eines Unternehmens auch wirtschaftlich partizipieren können, denn schließlich und endlich haben sie ja durch ihre Arbeitsleistung und ihren Einsatz maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen", erklärt Amon. "Best practise"-Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit, etwa bei der Post AG, würden zeigen, dass, "wenn eine entsprechender Wille vorhanden ist, derartige Mitarbeiterbeteiligungsmodelle äußerst erfolgreich und rasch umgesetzt werden können", so Amon weiter.

Gemeinsam mit der Absicherung des staatlichen Pensionssystems, wie es mit der notwendigen und richtigen Pensionssicherungsreform der Regierungen Schüssel maßgeblich passiert ist, sowie mit der ebenfalls aus dem ÖAAB kommenden umgesetzten Idee der "Abfertigung Neu", ist es nun Ziel, dass eine "Betriebspension als dritte Säule etabliert und gestärkt wird", hält Amon fest.

Gusenbauer hat auch völlig Recht, dass der ÖGB - was die Pensionsrückstellungen betreffe - kein gutes Vorbild ist. "Ganz im Gegenteil. Die Maßnahmen, die der ÖGB hier auf dem Rücken von Mitarbeitern austrägt, indem er etwa Pensionskürzungen von bis zu 50 Prozent vornimmt, sind an sozialer Kälte nicht mehr zu überbieten", stellt Amon klar. Jetzt, wo Klagsdrohungen von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Aussicht gestellt worden sind, die diese Kürzungswelle nicht hinnehmen wollten, wirft das natürlich kein gutes Licht auf den ÖGB. "Hier hätte ich mir von Gusenbauer, der noch im Wahlkampf mehr `soziale Wärme` versprochen hat, klarer Worte erhofft", erklärt Amon abschließend.

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