ÖVP-Offensiv 1: Kdolsky will gegen gesundheitsgefährdendes Verhalten von Jugendlichen vorgehen

ÖVP macht Jugendpolitik MIT und FÜR junge Menschen

Wien, 19. März 2007 (ÖVP-PD) "Gesundheit betrifft jeden und ist eines der wesentlichsten Bedürfnisse. Die ÖVP wird dafür sorgen, dass Österreich weiterhin `Sicher gesund` bleibt und auch in Zukunft das beste Gesundheitssystem der Welt haben wird", sagt Gesundheits- und Familienministerin Dr. Andrea Kdolsky beim
heutigen Pressefrühstück zum Thema "Sicher gesund". Es gilt, gezielt gegen gesundheitsgefährdendes Verhalten von Jugendlichen zu agieren. ****

Die Gesundheitsministerin ruft in Erinnerung, "dass unsere Kinder heute gesünder sind als je zuvor - dank des hervorragenden österreichischen Gesundheitssystems". Ihre bisherige Tätigkeit als Medizinerin, die einen fundierten Blick auf die internationalen Gesundheitssysteme möglich gemacht hat, unterstreicht diese Feststellung. "Wir sind auf Grund unseres System in der Lage, nicht nur Kinder gesünder, sondern auch die Erwachsenen länger am Leben zu erhalten", so Kdolsky und weiter: "Im Jahr 2005 betrug die Lebenserwartung für die Männer 76,7 Jahre und für Frauen 82,2 Jahre. Im Vergleich zu den 70-er Jahren bedeutet das einen Zugewinn von zehn Jahren bei den Männern und 8,5 Jahren bei den Frauen."

Eine zentrale Bedeutung spielt die medizinische Vorsorge und Früherkennung. Ein Beispiel dafür ist der so genannte "Mutter-Kind-Pass", der seit vielen Jahren ein wesentlicher Faktor dafür ist, dass es in Österreich eine gute Versorgung für schwangere Frauen und Säuglinge bzw. Kleinstkinder gibt. Kdolsky spricht in diesem Zusammenhang auch die speziellen Gesundheitspässe für die verschiedenen Altersgruppen an, "Vorsorgeuntersuchungen, die rechtzeitig zeigen, wenn es irgendwo Probleme gibt und wann man rechtzeitig reagieren muss". Erst vor wenigen Wochen wurde dieses System um die Zielgruppe 75-plus erweitert. Somit wurden von der vorgeburtlichen Situation bis zum hohen Alter die entsprechenden Maßnahmen, die eine gesundheitliche Überprüfung zulassen, geschaffen.

Eine wesentliche Maßnahme, die Kinder gesund zu halten, waren auch die Impfkampagnen. Das "aber" ist laut Gesundheitsministerin bei den Zivilisations- und den chronischen Krankheiten zu finden. Diese beiden Gegebenheiten werden eine immer stärkere Rolle spielen. "Oftmals tragen Kinder und Jugendliche durch gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen - etwa falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, Alkohol, Nikotin und Drogen - zur Erhöhung ihres Krankheitsrisikos bei", betont Kdolsky. Nicht weniger als 200.000 Österreicher/innen erkranken einmal in ihrem Leben an einer Essstörung.

"Essstörungen sind nicht nur eine falsch angelernte Verhaltensweise, sondern zeigen, dass oftmals ein gestörtes Selbstwertgefühl bei den Jugendlichen vorliegt. Auch hier müssen wir in unserer Arbeit gezielt, etwa durch Aufklärung und dem Aufbringen von Verständnis, ansetzen. Wir müssen auf unsere Jugendlichen acht geben, sie sind unsere Zukunft. Von Seiten der ÖVP ist klar, dass wir nicht nur Jugendpolitik für junge Menschen, sondern auch mit jungen Menschen machen. Die ÖVP wird niemand allein lassen und die Hand helfend ausstrecken", sagt Kdolsky.

Eine verstärkte Aufklärung kündigt Kdolsky beim Thema Ernährung und Sport an: "Es sind oft gerade junge Menschen mit Essstörungen, die dazu tendieren, sehr viel und übertrieben Sport zu betreiben." Münden kann dies beispielsweise in einem Dopingproblem - "auch hier gilt es, ebenso mit Maß und Ziel zu agieren. Welche Maßnahmen hier zu setzen sind, wird unter anderem mit Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka besprochen."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0004