ÖVP-Offensiv 2: Missethon macht Druck auf Berger bei Sexualstraftätern

Härtere Strafe notwendig

Wien, 19. März 2007 (ÖVP-PK) Im Rahmen der Veranstaltung "ÖVP-Offensiv" kommt von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon die unmissverständliche Forderung an die SPÖ, bei Kinderpornographie und Kindesmissbrauch das Strafrecht zu verschärfen. Missethon unterstützt die Initiative von Innenminister Günther Platter, der bereits in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag härtere Strafen gefordert hatte. "Justizministerin Maria Berger hat Handlungsbedarf." ****

Höhere Strafen und die Anhebung bzw. Einführung von Mindeststrafen bei diesen Delikten "sind unabdingbare Notwendigkeiten". Missethon betont, dass es im Moment noch keine ausreichenden Informationen aus dem Justizressort gibt: "Es ist unzureichend bekannt, wie der derzeitige Strafvollzug in diesem Bereich aussieht. Derzeit ist man auf Medienberichte angewiesen, offizielle Daten sind nicht verfügbar. Offenbar wird aber zu mild vorgegangen - wie die mediale Berichterstattung zeigt."

Der ÖVP-Generalsekretär weist auf das Beispiel eines Kärntner Pensionisten hin, der wegen Missbrauchs von vier Kindern im Alter zwischen sechs und 16 Jahren zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, davon acht Monate unbedingt, verurteilt worden war. Als zweites Beispiel ruft Missethon jenen Fall in Erinnerung, bei dem ein 17-Jähriger ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigt hatte und mit einer sechsmonatigen bedingten Freiheitsstrafe davon gekommen war.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002