Sima: "Gute Luft kennt keine Grenzen"

Eröffnung des internationalen Luft-Kongresses im Wiener Rathaus

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Gute Luft kennt keine Grenzen" steht der internationale Luft-Kongress, den Umweltstadträtin Ulli Sima am Montag im Wiener Rathaus eröffnet hat. "Feinstaub kennt keine Grenzen, daher ist beim Kampf gegen die Luftschadstoffe überregionale Zusammenarbeit notwendig. Ich freue mich daher sehr über die hochkarätige Besetzung unserer zweitägigen Veranstaltung, die die weltweite Bedeutung des Themas Feinstaubbelastung unterstreicht", so Sima. Insgesamt nehmen über 200 ExpertInnen und Interessierte am Kongress teil.

Am Montag Vormittag steht der Vortrag von Prof. Dr. Jeff Collett von der Colorado State University über den Status quo der Luftreinhaltepolitik in den USA auf dem Programm. Über gesundheitliche Auswirkungen des Feinstaubs spricht Dr. Hanns Moshammer, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie der Medizinischen Universität Wien. Über die neuesten Erkenntnisse der Aquella-Studie, die über Herkunft und Zusammensetzung des Feinstaubs Auskunft gibt, wird Univ.-Prof. Dr. Hans Puxbaum von der Technischen Universität sprechen. Von der Generaldirektion Umwelt, Klimawandel und Luft von der Europäischen Kommission, berichtet Andrej Kobe über die EU-Luftqualitäts-Rahmenrichtline und deren Konsequenzen für die Mitgliedsstaaten.

In zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionen werden Montag und Dienstag gemeinsame Lösungen für eine Verbesserung der Luftqualität gesucht. Etliche Städte - wie München, Stuttgart, Bilthoven (Niederlande) Brünn und natürlich auch Wien - präsentieren ihre Anti-Feinstaub-Maßnahmen, Problemfelder und bisherige Erfolge.

"Die Herausforderungen an die globale Umweltpolitik sind enorm, die Luftreinhaltung ist neben dem Klimaschutz mit Sicherheit eine der zentralen Herausforderungen. Nur gemeinsam können wir den Kampf gegen den gesundheitsschädigenden Feinstaub gewinnen. Feinstaub wird oft über 100 km verfrachtet, was wir auch in Wien zu spüren bekommen, denn drei Viertel des Feinstaubs in Wien sind nicht hausgemacht", so Sima. Den in Wien verursachten Feinstaub bekämpft die Stadt seit Jahren auf allen Ebenen - in allen Verursachergruppen werden Maßnahmen gesetzt, durch die bereits beachtliche Erfolge erreicht werden konnten. "Dennoch bleibt noch viel zu tun und ich setze dabei auch auf weitere grenzüberschreitende Maßnahmen. Umso mehr freut es mich, dass zu unserem Kongress so viele Gäste aus dem Ausland gekommen sind, mit der Absicht, sich gemeinsam für eine bessere Luftqualität zu engagieren", so Sima abschließend.

Alle Infos zur aktuellen Feinstaub-Kampagne der Stadt Wien, den Maßnahmenpaketen, bisherigen Erfolgen etc. auf www.natuerlich.wien.at/ (Schluss) vor

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