"Die beste Arznei hilft nicht, wenn der Patient keinen Zugriff hat"

Hält das soziale Netz? Eine Diagnose am Beispiel Schmerztherapie

Wien (OTS) - Patienten mit schweren chronischen Schmerzen
benötigen spezielle Medikamente für ihre Behandlung. Dabei müssen sie regelmäßig bürokratische Hürden überwinden, damit ihre Krankenkasse die Arzneikosten übernimmt. Wilfried Ilias, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien, bringt es auf den Punkt: "Die beste Arznei hilft nicht, wenn der Patient keinen Zugriff darauf hat." Ilias kritisiert, dass die Kostenfrage außerhalb der Krankenhäuser eine zunehmend entscheidende Rolle spielt, während medizinische Kriterien an Bedeutung verlieren:
"Da hilft es gar nichts, dass wir als Fachärzte uns permanent fortbilden, um den Patienten die aktuellste und effektivste Therapie anbieten zu können."

Den kompletten Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe des gesundheitspolitischen Magazins PHARMIG info.

Außerdem in PHARMIG info 1/2007:

* Politik der kleinen Schritte

Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber glaubt, dass es unter der neuen Regierung nicht zu den notwendigen großen Reformschritten im Gesundheitswesen kommen wird. Chancen auf mehr Transparenz und Kostenwahrheit sind dennoch gegeben, denn: "Einfach die Patienten zur Kasse zu bitten, kann nicht die Lösung sein."

* "AGES PharmMed muss kostendeckend arbeiten"

Vor einem Jahr nahm die österreichische Arzneimittel-Agentur AGES PharmMed ihre Tätigkeit auf. Seither erfolgen Arzneimittel-Zulassungen deutlich schneller, die Gebühren für Pharma-Unternehmen wurden allerdings deutlich teurer. Streitthema:
Muss die Pharma-Industrie für staatliche Aufgaben im Bereich der öffentlichen Gesundheit aufkommen? AGES PharmMed-Chef Marcus Müllner nimmt zum Vorschlag der Industrie Stellung, die Arzneimittelüberwachung in Zukunft über einen "Vigilanz-Cent" auf jede verkaufte Medikamentenpackung zu finanzieren.

* Neu: WGKK als "Competence Center Integrierte Versorgung"

Bund, Länder und Sozialversicherungen wollen Vorsorge, Diagnose, Behandlung und Pflege effizienter abwickeln. Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), steht Rede und Antwort darüber, wie diese neue bundesweite Einrichtung der WGKK die medizinische Versorgung in Österreich verbessern soll.

* Ohne Förderung keine Forschung

Zwischen der Idee zu einem Forschungsprojekt und dessen Durchführung liegt meist viel Zeit und viel Papier. Wie gut ist die Forschungsförderung in Österreich? PHARMIG info lässt drei Expertinnen zu Wort kommen: Ruth Prassl vom Grazer Institut für Biophysik, Christa Janko, Geschäftsführerin der Vienna School of Clinical Research, und Birgit Mayer, Pharmazie-Expertin bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Diese Themen und noch einiges mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von PHARMIG info, dem Magazin der pharmazeutischen Industrie Österreichs.

PHARMIG info 1/2007 steht ab sofort auf www.pharmig.at zum Download bereit. Falls Sie das Magazin viermal jährlich kostenfrei beziehen möchten, senden Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Postanschrift an kommunikation@pharmig.at

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Mag. Gerlinde Gänsdorfer
Leiterin Kommunikation
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
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Tel.: +43 (1) 40 60 290-20
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