"Universum"-Zweiteiler über die Gepardenkinder Toki und Sambu

Wien (OTS) - Simon Kings "Universum"-Dokumentation
"Gepardenkinder: Toki und Sambu - Der Ruf der Freiheit", die in der deutschen Bearbeitung von Sabine Holzer am Dienstag, dem 20. März 2007, um 20.15 Uhr in Stereo und im Format 16:9 in ORF 2 zu sehen ist, erzählt die ergreifende Geschichte zweier junger Geparde, die auf ungewöhnliche Weise zu überleben lernen mussten. Tierfilmer Simon King begleitet die zu Beginn zwölf Wochen alten Gepardenwaisen Sambu und Toki auf ihrem Weg zurück in die Wildnis. Alles, was sie dazu benötigen, müssen die kleinen Katzen von Menschen lernen: Laufen, Anpirschen, Verfolgen, Beute machen. Simon King lebt zwei Jahre lang mit den beiden Geparden und teilt alles mit ihnen: erfreuliche Erfolge ebenso wie bittere Rückschläge. Am Dienstag, dem 27. März, steht mit "Gepardenkinder: Toki - Allein in der Wildnis" die Fortsetzung von Simon Kings spannender "Universum"-Dokumentation über das Schicksal der Gepardenwaisen in der afrikanischen Wildnis auf dem Programm von ORF 2.

Ihre Mutter wurde von einem Löwen getötet, als die beiden Jungen erst vier Wochen alt und noch vollkommen von ihr abhängig waren. Zum Glück wurden die verwaisten Tiere rasch gefunden und in der Lewa Wildlife Conservancy untergebracht, einem privaten Tierreservat im Norden von Kenia. Die Mitarbeiter des Reservats übernahmen die Aufgabe, das Überleben der kleinen Geparde zu sichern.

15 Jahre lang hatte Simon King wertvolle Erfahrungen im Umgang mit wild lebenden Geparden gesammelt. Er hat bereits unzählige Gepardenweibchen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses beobachtet, bevor er zum ersten Mal auf die verwaisten Jungtiere trifft. King ist zuversichtlich, dass Toki und Sambu unter seiner Anleitung das Notwendigste zum Überleben lernen können.
So streift der Ziehvater mit seinem neuen Anhang täglich durch die Wildnis und versucht, den Jungen beizubringen, dass sie sich von nervösen Nashörnern und Elefanten, Büffeln und Löwen fernhalten sollen. Eine Hasenattrappe an einer Schnur dient dazu, den Jagdinstinkt der Jungtiere spielerisch zu wecken. Nachdem Toki und Sambu diesen ersten Schritt bewältigt haben, geht es wieder in die Steppe: Hier macht ihnen King vor, wie man sich richtig an potenzielle Beute anschleicht. Ein Mensch hat zwar keine Chance, sprintende Impalas einzuholen, doch die Jungen lernen bald, welche Tiere sich als Beute eignen - und wie man sich am besten anpirscht.

Schließlich sind Toki und Sambu so weit: Sie haben viel gelernt und können in die Freiheit entlassen werden. Simon King folgt ihnen in einiger Distanz, um sich zu vergewissern, wie sich seine beiden Schützlinge angesichts der Herausforderungen der Wildnis bewähren. Zwei Jahre lang hält King ihre Abenteuer auf Film fest - bis Sambu eines Tages verschwunden ist.

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