OMV erweitert österreichisches Erdgastankstellennetz durch Neueröffnung auf insgesamt 50 Standorte

Ausbau des OMV Erdgastankstellennetzes durch neuen Standort in Tirol / OMV Erdgastankstellennetz umfasst damit österreichweit 17 Standorte und soll bis 2010 auf 80 steigen

Wien (OTS) - Die OMV Aktiengesellschaft erweiterte ihr Erdgastankstellennetz durch die Eröffnung eines neuen Standortes in Tirol. Damit stehen den KraftfahrerInnen erdgasbetriebener Fahrzeuge in Österreich insgesamt 50 Standorte zur Verfügung, 17 Standorte werden von der OMV betrieben. Das OMV Erdgastankstellennetz soll bis 2010 auf 80 Standorte erweitert werden.

Weltweit fahren bereits mehr als 5 Millionen Erdgas-Autos auf den Straßen, in Österreich sind es gegenwärtig bereits rund 1.000. Mit der Eröffnung der 50. Erdgastankstelle Österreichs in Ötztal/Tirol hat die OMV ihr Netz auf 17 Erdgastankstellen ausgebaut. Bis 2010 will die OMV an 80 Standorten Erdgastankstellen betreiben. Insgesamt sollen in Österreich bis 2010 ca. 200 öffentliche Erdgastankstellen und damit ein sehr dichtes Netz vorhanden sein.

Mit dem Ausbauprogramm der OMV werden auch entsprechende EU-Ziele unterstützt. Bis 2020 sollen mindestens 20 Prozent des Kraftstoffverbrauches aus alternativen Energieformen kommen. Die Hälfte davon - also 10 Prozent des gesamten Kraftstoffverbrauchs der EU - soll Erdgas sein.

Neben günstigeren Treibstoffkosten zeichnet sich Erdgas als Kraftstoff vor allem durch seine hohe Umweltfreundlichkeit aus. Der große Vorteil von Erdgas als Kraftstoff liegt in den geringeren Emissionen insbesondere bei NOx (Vorstufe zur Ozonbildung) CO, Partikeln (Feinstaub) aber auch CO2.

Hintergrundinfo: Erdgasbetriebene Fahrzeuge

Die europäische Verkehrspolitik hat sich für 2020 das Ziel gesetzt, bei Erdgas-Autos einen Anteil von 10 Prozent am Kraftstoffmarkt zu erreichen. Allein in Österreich soll der Anteil der gasbetriebenen Fahrzeuge bis 2010 auf mindestens 50.000 ansteigen. Das Besondere am Erdgas ist dessen saubere Verbrennung. Es verbrennt rückstandsfrei und verursacht deutlich weniger CO2 als andere Brennstoffe. Darüber hinausreduziert Erdgas die Schadstoffemissionen und verursacht praktisch keinen Feinstaub.Erd-und Biogas kann daher als Kraftstoff einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion der Treibhausgas-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen leisten und dient somit der Luftreinhaltung in Österreich.

OMV Gas International

Die OMV Gas International - eine 100%-Tochter der OMV Aktiengesellschaft - mit den beiden Geschäftsfeldern Marketing & Trading (mit den Tochtergesellschaften EconGas und Petrom Gas) und Logistik (mit den Tochtergesellschaften OMV Gas, Central European Gashub, Nabucco Gas Pipeline International und Adria LNG) ist eine führende Gashandels- und Logistikgesellschaft in Europa. Im Geschäftsfeld Marketing & Trading verkauften OMV Gas International, EconGas und Petrom im Jahr 2006 14,1 Mrd m3. Die verkaufte Transportkapazität auf den Transitleitungen in Österreich betrug 2006 rund 47 Mrd m3 Erdgas. Neben der Versorgung für Österreich wird über diese Leitungen Erdgas nach Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn transportiert. Damit ist der Gasbereich der OMV ein wichtiger Bestandteil des europäischen Erdgasverbundes und eine zentrale Erdgasdrehscheibe Europas. Der Central European Gashub entwickelt sich mit einem im Jahr 2006 umgesetzten Volumen von ca. 7,7 Mrd m3 zu einer der wichtigsten Gasdrehscheiben in Europa

OMV Aktiengesellschaft

Mit einem Konzernumsatz von EUR 18,97 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 40.993 im Jahr 2006 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 13 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 19 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 47 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Die verkauften Erdgasmengen betragen 14,11 Mrd m3. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten - beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,3 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 324.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.540 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Erwerb von 34,96% an der Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.

Mit dem OMV Future Energy Fund wurde im Juni 2006 eine eigene Gesellschaft gegründet, die Projekte zu Erneuerbaren Energien mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen wird. Damit will die OMV den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern einleiten, der Erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat.

OMV Corporate Social Responsibility (CSR)

Die OMV hat sich mit ihrem Code of Conduct zu klaren Werten verpflichtet und übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Das Unternehmen setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln, zu berücksichtigen. Die OMV berichtet alle zwei Jahre in einem CSR Performance Report über ihre entsprechenden Aktivitäten und orientiert sich an den international gültigen Berichtsstandards der GRI - Global Reporting Initiative.

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