Mölzer: Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler bleibt zentrales freiheitliches Anliegen!

Freiheitlicher Europaabgeordneter korrigiert die freiheitliche Südtiroler Landtagsabgeordnete Ulli Mair

Wien (OTS) - Das Ausscheiden der freiheitlichen Südtiroler Landtagsabgeordneten Ulli Mair aus dem FPÖ-Bundesparteivorstand unter Hinweis auf die EU-Parlamentsfraktion "Identität, Tradition, Souveränität" (ITS) sei völlig unverständlich, erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Denn Mair habe beim Kontaktforum der rechtsdemokratischen Parteien Europas im November 2005 in Wien intensive Gespräche mit Alessandra Mussolini und Luca Romagnoli geführt. In diesem Zusammenhang wies Mölzer auch darauf hin, daß Mair beim Wiener Kontaktforum nach diesem intensiven Gedankenaustausch gemeinsam mit Alessandra Mussolini und Luca Romagnoli die "Wiener Erklärung" mitunterzeichnet und somit auch vollinhaltlich mitgetragen habe. Auch im November 2006 beim Fest des Front National "Bleu, blanc, rouge" in Paris habe es Kontakte Mairs zu Mussolini und Romagnoli gegeben, berichtete der freiheitliche EU-Mandatar.

Weiters betonte Mölzer, daß Mair den Bundesparteivorstandsbeschluß bezüglich des Beitritts der FPÖ zur ITS-Fraktion und somit auch zur Einbeziehung der beiden italienischen Kollegen mitgetragen habe. Außerdem sei Mair von Beginn an über die Gespräche mit Mussolini und Romagnoli zur Gründung einer rechtsdemokratischen Fraktion informiert gewesen und habe sich daran nie gestoßen. Auch als Mair im vergangenen Herbst auf Einladung des freiheitlichen EU-Mandatars mit einer Südtiroler Delegation das Europaparlament besucht hat, habe sie keinerlei Bedenken geäußert.

Abschließend verwies Mölzer auf über APA-OTS verbreitete Presseaussendungen, in denen er mehrfach überzeugend erklärte, daß die Zusammenarbeit mit Mussolini und Romagnoli auf EU-Ebene keinesfalls die Aufgabe des Selbstbestimmungsrechts der deutschen und ladinischen Südtiroler bedeute: "Die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts der Südtiroler und die friedliche Überwindung der Brennergrenze bleiben für uns Freiheitliche ein zentrales Anliegen. Unsere nationalen politischen Ziele haben gegenüber der Fraktion Vorrang".

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Bernhard Tomaschitz Tel.: 0664/17 65 433 redaktion@zurzeit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008