Seiser: SPÖ fordert Maßnahmen für langfristig, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen

Kärntner Wohnbauförderung baulich und finanziell auf neue Beine stellen

Klagenfurt (SP-KTN) - Nach dem dem orangen Wohnbaureferenten wie schon seinen Vorgängern keine sinnvolle und nachhaltige Lösung des von ihnen selbst verursachten Problems der steigenden Mieten einfällt, täte LR Scheuch gut daran, die konstruktiven Vorschläge der SPÖ zum Wohle der Mieterinnen und Mieter aufzunehmen, sagte heute, Dienstag, der Wohnbausprecher der SPÖ, LAbg. Herwig Seiser.

Er, Seiser fordert Scheuch dazu auf, durch die Wohnbauförderung künftig zu ermöglichen, dass qualitativ hochwertige bedarfsorientierte Wohnungen, also speziell auf die Bedürfnisse von Jung- und Großfamilien oder Senioren ausgerichtet, für die Kärntnerinnen und Kärntner zur Verfügung gestellt werden.

Die dafür notwendige Finanzierung müsse durch langfristige Darlehensmodelle realisiert werden. "Sowohl im Neubau als auch im Bereich der Althaussanierungen muss die Wohnbauförderung mit Darlehen arbeiten, die längstfristig zurückgezahlt werden können, um so wieder in das Wohnbaubudget zurückzufließen.", so Seiser.

Außerdem dürfe der Kreislauf aus Darlehen und deren Rückzahlung nicht mehr durch Verkäufe an Großbanken unterbrochen werden. "Die freiheitlichen Wohnbaureferenten Dörfler und Strutz, haben gemeinsam mit Landeshauptmann Haider durch den Verkauf der Wohnbaudarlehen gedankenlos vorexerziert, was die Mieter in so einem Fall erwartet:
Eine Explosion der Mietkosten, die für viele Betroffene zur ernsthaften Bedrohung der Existenz wird", sagt Seiser.

Die SPÖ fordert die Einberufung eines Wohnbaugipfels unter Beiziehung von Planern, Bauwirtschaft, Gemeinden, gemeinnütziger Bauträger und der Landespolitik, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Weiters fordert der SP-Wohnbausprecher die Ausschreibung eines Verfahrens für Architekten und Bauträger für einen modellhaften, sozialen Wohnbau.

"Es muss gelingen durch qualifizierte Zusammenarbeit von allen am Wohnbau beteiligten Vertretern langfristig leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen zu sichern", schloss Seiser.

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