Grüne Wien: Ohne Verringerung der Autoabgase keine Feinstaubentwarnung

Maresch: Durch rasant wachsenden Transitverkehr wird Schadstoffbelastung noch weiter ansteigen

Wien (OTS) - "Der warme Winter hat uns heuer günstige Feinstaubwerte gebracht, dass die Luft nicht besser geworden ist zeigt die heutige Überschreitung der Ozon-Informationsschwelle", kritisiert der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch. Hohe Feinstaubwerte würden durch Heizung, Streusplitt und Autoverkehr verursacht, Ozon werde vor allem bei sonnigem windschwachen Wetter aus den Emissionen des Autoverkehrs gebildet, so Maresch.

Da es im Bereich des Autoverkehrs auch zu keiner Reduktion der Emissionen gekommen ist, ist es nur logisch dass nun aufgrund des Wetters die Ozonwerte in Wien dramatisch in die Höhe schnellen. Dazu kommt, wie aktuelle Meldungen von heute zeigen, dass der Transitverkehr in Wien rasant wächst, weil die Stadt es verabsäumt dieser Entwicklung entgegen zu steuern.Durch den Bau neuer Autobahnen wird künftig sogar noch mehr Verkehr angezogen werden, was bedeutet, daß wir uns in den nächsten Jahren auf eine weitere Verschlechterung der Ozon-Luftsituation in Wien einstellen müssen", befürchtet der Umweltsprecher.

Maresch fordert angesichts der Situation einmal mehr ein radikales Umdenken der Verkehrsplanung der Stadt und statt Lippenbekenntnissen der Wiener Stadtregierung eine echte Förderung des öffentlichen Verkehrs und des nicht motorisierten Indiviadualverkehrs.

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