WESTENTHALER: "Präventivhaft" nach deutschem Vorbild möglich!

Anhaltung von amtsbekannten Gewalttätern bis Gefahrensituation gebannt - Familien vor Hooligans schützen!

Wien (OTS) - BZÖ-Klubobmann und Sportsprecher Peter Westenthaler betonte heute, dass eine "Präventivhaft" für gewaltbereite Fußball Hooligans auch für die EURO 2008 möglich und notwenig sei. Bei der WM 2006 wurden amtsbekannte Gewalttäter aus der Hooligan-Datenbank vor den Spielen von Sicherheitsspezialisten am Bahnhof empfangen und solange in Gewahrsam genommen, bis die Gefahrensituation gebannt war. Die maximale Anhaltedauer betrug 24 Stunden. "Dies ist auch für die Euro 2008 ein gangbarer und rechtlich einwandfreier Weg. Da es in Deutschland keinerlei Ausschreitungen gegeben hat, ist dieses Modell erfolgreich erprobt und soll auch in Österreich umgesetzt werden", fordert Westenthaler.

Für den BZÖ-Chef ist eine derartige "Präventivhaft" unter konkreten Kriterien eine sicherheitspolitische Notwendigkeit. "Wir müssen alles Mögliche unternehmen, dass Familien auf Fußballplätzen vor gewalttätigen Rowdies geschützt werden. Dies geht von strengen Grenzkontrollen bis zu einer Präventivhaft für amtsbekannte Krawallmacher. Klar ist, dass vorbelastete Gewalttäter in Fußballstadien nichts verloren haben. Deshalb ist jede Maßnahme, die zur Verhinderung bzw. Vorbeugung von Ausschreitungen dient, zu befürworten. Es ist an der Zeit hart durchzugreifen."

Westenthaler forderte einen Ausbau sowie eine optimale Vernetzung der Hooligan-Datei. "Wir müssen Europa klar machen, dass wir sicherheitspolitisch für die EURO 2008 gerüstet sind. Die Bilder, die im Jahr 2008 von Österreich um die Welt gehen, haben einen nicht zu beziffernden Werbewert. Die Europameisterschaft in Österreich soll einen positiven und freundlichen Eindruck hinterlassen, bei dem rein die sportliche Auseinandersetzung im Vordergrund steht", so Westenthaler abschließend. (Schluss)

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