Bayr weist unsachliche Kritik von Glawischnig zurück

Grüne reden Erfolge von Gusenbauer schlecht - Einbeziehung von Verkehr in Klimaschutz "enttäuschend"?

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr weist die Kritik der Grünen Vize-Chefin Glawischnig an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer entschieden zurück. "Kanzler Gusenbauer hat sich beim EU-Frühjahrgipfel mit großem Engagement und auch mit Erfolg für die Anliegen des Klimaschutzes eingesetzt. Hier von einer 'großen Enttäuschung' zu sprechen, ist unsachlich und entbehrt jeglicher Grundlage", so Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. So sei es Gusenbauer gelungen, dass zum ersten Mal auch der Verkehr in den Klimaschutz eingebunden wird. "Gerade für Österreich als Transitland ist dies von enormer Bedeutung und ein großer Fortschritt." ****

"Völlig an den Haaren herbeigezogen" sei der Vorwurf der Grünen Vize-Chefin, dass der Bundeskanzler sich schützend vor die Frächter-Lobby stellt. Bayr machte darauf aufmerksam, dass im Regierungsübereinkommen eine Anhebung der MÖSt für LKW festgeschrieben ist. Konform geht Bayr mit Glawischnig, dass beim Flugverkehr etwas unternommen werden müsse. Allerdings trete die SPÖ im Unterschied zu den Grünen für die Einführung einer Kerosinsteuer sowie die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel ein. Abschließend bezeichnet es Bayr als "eigenartig", dass die Grünen seit Kurzem für Hybrid-Autos werben. "Ob das die Glaubwürdigkeit der Grünen in Umweltfragen erhöht, ist fraglich", so die SPÖ-Umweltsprecherin abschließend. (Schluss) ps

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