Facharbeiter: DOLINSCHEK: Lohndumping droht

Wien 2007-03-13 (OTS) - Das BZÖ lehnt die von SPÖ und ÖVP angekündigte Öffnung des Arbeitsmarktes für Ausländer strikt ab. "Die Forderung mancher Unternehmen nach mehr qualifizierten Arbeitskräften ist eigentlich eine Unverschämtheit. Die Betriebe sollen endlich mehr österreichische Facharbeiter ausbilden. In den letzten Jahren wurden gerade hier die Rahmenbedingungen bei der Einstellung von Lehrlingen deutlich verbessert Eine schleichende Öffnung des Arbeitsmarktes ist eine Bedrohung für alle österreichischen Fachkräfte. Eine Aufweichung der unter BZÖ-Regierungsbeteiligung ausverhandelten Übergangsfristen kommt für das BZÖ nicht in Frage. Gerade die SPÖ entwickelt sich hier vom selbsternannten Arbeitnehmervertreter zum Arbeitnehmerverräter", betont BZÖ-Arbeitnehmervertreter Nationalrat Sigisbert Dolinschek.

In Österreich seien derzeit etwa 7.100 Metallfachkräfte arbeitslos gemeldet. "Solange nur ein einziger österreichischer Facharbeiter arbeitslos gemeldet ist, stellt sich die Frage eines Imports ausländischer Arbeitskräfte nicht. Beim rot-schwarzen Lohndumping gibt es sicherlich keine Zustimmung des BZÖ", bekräftigt Dolinschek, der an die Forderung der Wirtschaft nach indischen IT Kräften vor einigen Jahren, die sich als völlig falsch herausstellte, erinnert. Die rot-schwarze Koalition habe sich offenbar auf höhere Arbeitslosigkeit durch mehr Zuwanderung geeinigt, anstatt die Ausbildung für Facharbeiter und Umschulungsprogramme des AMS zu forcieren. "SPÖ und ÖVP agieren hier fahrlässig auf Kosten der Österreicherinnen und Österreicher. Bundeskanzler Gusenbauer ist er wieder umgefallen und lässt zu, dass ausländische Arbeitskräfte zusätzlich ins Land kommen und in Konkurrenz zu Österreichern treten. Im Gegenzug wird die angekündigte "Mobilitätsprämie" durch die rot-schwarzen Belastungen im Budget, wie etwa die Erhöhung der Mineralölsteuer oder die Anhebung des Vignettenpreises, wieder aufgefressen", so Dolinschek abschließend.

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