ÖVP Floridsdorf: Stopp dem LKW Transit durch Wohngebiete!

SPÖ sieht tatenlos zu

Wien (OTS) - Bestätigt sieht die Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, Andrea Mayrhofer, die Forderung zahlreicher Anrainer und AnrainerInnen im Bezirk, endlich etwas gegen den LKW Durchzugsverkehr in Wohngebieten zu unternehmen. Die jüngste Studie der ASFINAG berichtet von einer LKW Zunahme im Großraum Wien von 37 Prozent innerhalb nur eines Jahres!

Die SPÖ sieht keine Veranlassung zu handeln

"Floridsdorf ist vom LKW Durchzugsverkehr ohnehin schon stark betroffen, durch die vielen Staus werden vermehrt ’Schleichwege’ durch reine Wohngebiete genommen - das kann so nicht länger akzeptiert werden", zeigt sich Mayrhofer kämpferisch. Deshalb sei auch vor wenigen Wochen die Plattform "Pro Floridsdorf" ins Leben gerufen worden, die BürgerInnen in ihren Anliegen unterstütze. Aktuell werden Unterschriften für ein LKW Fahrverbot über 3,5t auf der Dr. Nekowitsch Straße gesammelt. Dies würde - ohne den heimischen Wirtschaftsverkehr zu behindern - garantieren, dass der LKW Durchzugsverkehr aus den Ortsteilen Stammersdorf und Strebersdorf verbannt wird.

"Die Belastung der AnrainerInnen ist unglaublich, aber obwohl es einen einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung Floridsdorf für ein solches Fahrverbot gibt, sieht die SPÖ keine Veranlassung, dieses auch umzusetzen. Nicht einmal ein Schild auf der Brünnerstraße mit dem Hinweis, dass der kürzeste Weg zur A22 nicht über die Ortsteile führt, wurde verwirklicht", ärgert sich die Floridsdorfer VP-Klubobfrau über die Untätigkeit des Bezirkes.

Unterschreiben auf www.profloridsdorf.at

Ein ähnliches Problem gibt es auch im Bereich der Arbeiterstrandbadstraße. Auch hier wehrt sich die SPÖ, dem LKW Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Gegen den LKW Durchzugsverkehr unterschreiben können betroffene BürgerInnen noch bis Ende März online unter www.profloridsdorf.at. In knapp zwei Wochen wurden bereits einige Hundert Unterschriften der direkten AnrainerInnen gesammelt. Mit jeder Eintragung wird der Druck auf die Bezirksvorstehung erhöht, endlich aktiv zu werden.

"Der Masterplan Verkehr spricht sich eindeutig für eine Entlastung der Siedlungsgebiete und eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf das übergeordnete Straßennetz aus. Es kann nicht sein, dass die Lebensqualität und die Sicherheit der Menschen in Siedlungsgebieten den fehlenden Verkehrskonzepten der Stadtregierung geopfert werden", schließt Mayrhofer.

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