Neudeck: Transportsubventionen abschaffen statt Tourismus einzuschränken

Transporte halbfertiger Güter belasten Umwelt mehr als unser Tourismus

Wien (OTS) - "Der Vorschlag von Minister Pröll zur Einschränkung der Fernreisen geht in die falsche Richtung", meint Detlev Neudeck, Landesobmann des RFW Wien, zur laufenden Diskussion. "Es wäre für die Klimabilanz wesentlich vernünftiger, die Transporte von halbfertigen Konsumgütern kreuz und quer durch Europa einzuschränken, statt den Konsumenten vorzuschreiben, wo sie Urlaub machen sollen."

Zigtausende Tonnen halbfertiger Güter werden ebenso durch Europa transportiert, wie z.B. Schlachtvieh. Solange es dafür auch noch Zuschüsse der EU gibt, wird sich nichts daran ändern. Und diese Transporte werden meist auch noch ganz billig von Frächtern aus den Erweiterungsländern - mit einem mehr als nur alten Fuhrpark -durchgeführt.

"Die Österreichische Transportwirtschaft investiert in die Ausbildung der Lenker und in ihren Fuhrpark. Die Konkurrenz aus den ehemaligen Ostländern hingegen spart sich diese Investitionen", führt Neudeck weiter aus. "Durch Einschränkung dieser Transporte könnte man also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine bessere Umweltbilanz und mehr Fairness gegenüber österreichischen Frächtern", schloß Neudeck.
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