Strache: Österreich droht endgültig Transithölle

Rasches Handeln von Bund und Ländern muss endlich den Schutz der Bevölkerung in den Vordergrund stellen - EU-Erweiterung verschärft Problem noch

Wien (OTS) - "Wenn die rot-schwarzen Politiker noch länger die Augen vor der Realität verschließen, dann droht der österreichischen Bevölkerung eine Transit-Lawine ungeahnten Ausmaßes", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. HC Strache. Mittlerweile sei der Osten Österreichs bereits im gleichen Maße betroffen wie die leidgeplagte Bevölkerung an der Tiroler Inntal-Brenner-Strecke. Die Politik stecke dagegen den Kopf in den Sand und spiele das Transitthema laufend herunter. Schon in Sachen Tirol hätten die Verantwortlichen, darunter auch die SPÖ, in den neunziger Jahren erst reagiert, als es schon längst zu spät gewesen sei, so Strache.

Nun aber hätten Rot und Schwarz auch die durch die völlig überhastete EU-Osterweiterung entstandenen Transit-Probleme eiskalt ignoriert. Zusätzlich zu dem schon in den letzten Jahren gigantischen LKW-Verkehr aus Osteuropa würde das Problem durch den Beitritt Rumäniens und Bulgariens noch weiter verschärft. Die FPÖ sei auch in diesem Zusammenhang die einzige Partei gewesen, die sich klar gegen eine voreilige Erweiterung ausgesprochen habe. Nun werde Österreich auch zum idealen Durchzugsland für rumänische und bulgarische Lastkraftwagen, die die Umwelt noch stärker als westeuropäische LKW belasten würden. Die SPÖ-ÖVP-Regierung würde diesem Thema allerdings auch in Zukunft nur Lippenbekenntnisse widmen, während sie weiterhin an ihrem EU-Erweiterungsfetischismus festhalte, gab sich Strache überzeugt.

Es sei daher das dringende Gebot der Stunde, sich auch gegenüber der EU endlich einmal auf die Füße zu stellen. Zu etwaigen Erweiterungsschritten müsse nun von Seite Österreichs ein klares "Nein" kommen, solange die EU weiterhin keine brauchbaren Alternativen zum Straßen-Transit finde. "Die Lebensinteressen der österreichischen Bevölkerung müssen endlich Vorrang vor denen der Großkonzerne haben, die ganz Europa mit ihren LKWs überziehen", bekräftigte Strache. "SPÖ-Verkehrsminister Faymann und ÖVP-Umweltminister Pröll sind jetzt dringend angehalten, Taten folgen zu lassen."

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