ÖAMTC wehrt sich gegen EU-Pläne zur Erhöhung der Dieselmindeststeuer

Differenzierung zwischen gewerblicher und privater Dieselnutzung wäre kontraproduktiv

Wien (OTS) - Diesel könnte in Österreich empfindlich teurer werden. Laut den heute angekündigten EU-Plänen soll die Mindeststeuer auf Diesel für Lkw bis 2012 schrittweise angehoben werden. "Das setzt voraus, dass man zwischen gewerblich und privat verwendetem Diesel unterscheidet. Für den ÖAMTC ist dieser Ansatz untragbar, weil damit langfristig auch eine kräftige Anhebung der Dieselsteuer für die privaten Dieselfahrer verbunden wäre", kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Das würde vor allem Autofahrer treffen, die sich aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit für einen Diesel-Pkw entschieden haben. "Man darf in der Diskussion auch nicht aus den Augen verlieren, dass zur Senkung der CO2-Emissionen der Anteil an Diesel-Pkw unverzichtbar ist", so die ÖAMTC-Expertin weiter. Ganz zu schweigen davon, dass eine exakte Unterscheidung zwischen privater und gewerblicher Nutzung schwierig sein und somit auch missbräuchlicher Verwendung Tür und Tor geöffnet wird.

Der ÖAMTC lehnt die Pläne der Kommission zur Dieselbesteuerung ab und weist darauf hin, dass diese den ebenfalls von der Kommission genannten CO2-Zielen diametral widersprechen. "Autofahrer werden sowohl in Österreich als auch in der EU offensichtlich nach wie vor als 'ideales Steuerobjekt' gesehen. Für den Club steht fest: Weitere Belastungen der österreichischen Autofahrer kommen nicht in Frage", sagt Brugger-Brandau abschließend. "Jeder Vorstoß der EU in Richtung Diesel-Verteuerung wird kompromisslos abgelehnt."

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