RFS zu Medizinertest: Frauenbenachteiligung nicht vorhanden!

Wien (OTS) - Für die Spitzenkandidatin des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS), Elisabeth Schwetz, zur bevorstehenden ÖH-Wahl ist die Aufregung um den Medizinertest nicht nachvollziehbar. "Sinn und Zweck dieses Auswahlverfahrens war es, dass jene Studenten einen Studienplatz erhalten, die die besten Ergebnisse beim sogenannten Medizinertest vorweisen können. Eine Benachteiligung von Frauen kann ich beim besten Willen nicht sehen."

Es sei für sie, Schwetz, "dieses ewige Lamentieren um die Benachteiligung von Frauen zu beenden. Fakt ist, dass für das Medizinstudium ein ausführliches naturwissenschaftliches Grundwissen notwendig ist. Jene, die sich für diese Studienrichtung entscheiden, sollten sich vor Antritt zur Prüfung darüber im Klaren sein. SPÖ-Bildungssprecher Broukal geht meiner Meinung nach mit seiner Kritik ins Leere und konterkariert die jahrelangen Bemühungen, dass Mädchen ebenso fit in technischen Berufen sein können und die Grundvoraussetzungen dafür mitbringen. Die Erklärung, wonach wesentlich mehr männliche Schüler über technische Mittelschulen und Schulen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt zur Matura gelangten als Frauen, kann ich so nicht gelten lassen. Vielleicht wäre es angebracht, sich generell über das Ausbildungsniveau in Österreich Gedanken zu machen, wenn nun plötzlich eine Verschlechterung des Ergebnisses bemerkt wird", schloss Schwetz.

Rückfragen & Kontakt:

RFS

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0014