Amon: SPÖ am besten Weg, die Gesamtschule durch die Hintertür einzuführen

Abgehen von Verordnung die den AHS-Zugang regelt, ist für ÖVP inakzeptabel

Wien, 12. März 2007 (ÖVP-PK) Im Zusammenhang mit dem großen Andrang an AHS-Unterstufen vor allem in Wien und Niederösterreich habe Bildungsministerin Schmied bereits mehrmals, zuletzt in der gestrigen ORF-Sendung "Hohes Haus" angekündigt, die entsprechende Verordnung, die unter anderem den AHS-Zugang regelt, zurücknehmen zu wollen. "Wenn Schmied ihre Ankündigung wahr macht und die entsprechende Verordnung für das kommende Schuljahr 2008/09 nicht mehr gelten soll, dann ist dass ein Versuch, die Gesamtschule durch die Hintertür einzuführen. Das wird es mit der ÖVP nicht geben", sagte dazu ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon. Wenn die SPÖ die Gesamtschule um Thema machen wolle, dann werden wir auf eine Volksbefragung zurückgreifen. ****

So habe Schmied in der Tageszeitung Österreich erst am 9. März 2006 zu dieser Thematik gesagt: "(...) Es ist überhaupt die Frage, ob diese Entscheidung mit zehn Jahren ein guter Zeitpunkt ist (...)." Dazu erklärt Amon: "Das ist genau jene Argumentation, die die SPÖ immer dann vorbringt, wenn das mehrheitlich negativ besetzte Wort Gesamtschule tunlichst nicht vorkommen soll."

"Egal ob die SPÖ aber Gemeinschaftsschule oder Gesamtschule sagt, meinen tut sie immer das gleiche: Nämlich eine Eintopfschule für alle 10- bis 14/15-Jährigen", erklärte der Bildungssprecher. "Und das lehnt die ÖVP ab, denn wir wollen die Wahlfreiheit der Eltern gewährleistet haben und sicherstellen, dass jedes Kind nach Begabung, Stärke und Leistung gefordert und gefördert wird." Daher sei auch ein Abgehen von dieser Verordnung für die Volkspartei undenkbar, schloss Amon.

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