Grillitsch: Österreich ist Bioland Nummer eins

Auch Bio-Landwirte brauchen keine rot-grünen Chefs

Wien (AIZ) - "Österreich ist das Bioland Nummer eins in Europa. Dafür haben die ÖVP-Landwirtschaftsminister Franz Fischler, Willi Molterer und jetzt auch Josef Pröll gesorgt." Mit dieser Feststellung reagierte Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch in einer Aussendung auf die Aufforderung der Grünen an die Adresse von Kanzler Alfred Gusenbauer, die heimische Bio-Landwirtschaft zur Chefsache zu machen.

Für Grillitsch sei diese Aufforderung der Grünen "nicht mehr als eine peinliche Liebdienerei gegenüber einer SPÖ, die sich aus gutem Grund nicht auf eine rot-grüne Koalition eingelassen hat. Auch die Bio-Bauern brauchen keine roten oder rot-grünen Chefs". Der flächenmäßige Anteil der Bio-Landwirtschaft liege in Österreich derzeit bei international rekordverdächtigen 15%, durch den Grünen Pakt werde es gelingen, dass dieser Anteil bis 2013 um ein Drittel steigen werde.

Im Übrigen könne man Bio nicht von oben "verordnen", sondern man müsse den Markt für Bio-Produkte schrittweise ausweiten: "Letztlich entscheiden die Konsumenten. Auch die konventionelle und die naturnahe Landwirtschaft in Österreich produziert nach strengen Kriterien hervorragende Qualität", betonte der Bauernbundpräsident. (Schluss)

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