Krainer zu Geschäften zwischen Flöttl und Meinl-Bank: Hat FMA Staatsanwaltschaft informiert?

Wien (SK) - Nachdem offensichtlich ein Papier über die Geschäfte zwischen der Meinl-Bank und Wolfgang Flöttl aus der Finanzmarktaufsicht (FMA) im Wochenmagazin "profil" gelandet ist, zeigt sich, dass die FMA über diese Geschäfte informiert war, sagte SPÖ-Budgetsprecher Jan Krainer Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es sei zu begrüßen, dass die FMA nun "erstmals" eine interne Prüfung darüber anstellt, nachdem Informationen, die der Amtsverschwiegenheit unterliegen, an die Öffentlichkeit gelangten. ****

Für Krainer stellen sich nun drei Fragen in diesem Zusammenhang:
"Werden nun interne Prüfungen in der FMA über Indiskretionen auch in anderen Fällen angestellt, die es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben hat? Sind die Informationen, die die FMA über die Geschäfte zwischen Flöttl und der Meinl-Bank hat, an die Staatsanwaltschaft weiter geleitet worden, da Querverbindungen zum Bawag-Fall offensichtlich sind? Und hat die FMA selbst Prüfungsschritte gegenüber der Meinl-Bank gesetzt? Oder wurden die Berichte wieder einfach abgelegt, da möglicherweise der ehemalige Finanzminister Grasser seine schützend Hand über die Yacht-Gesellschaft hielt?" Krainer erinnerte daran, dass Flöttl und Grasser gemeinsam mit Julius Meinl auf dessen Yacht einen Urlaub in der Adria verbrachten. (Schluss) ps/mm

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