Hundekotdebatte - SP-Valentin ad FP-Blind: Kampagne der Stadt beginnt zu wirken

Ausgaben der Stadt für Hundekotbeseitigung deutlich höher als Einnahmen aus Hundeabgabe

Wien (SPW-K) - "Mit seinen heutigen Aussagen unterstreicht FP-Gemeinderat Blind einmal mehr seine völlige Ignoranz", reagierte Montag der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Erich Valentin, auf die Äußerungen des FP-Politikers zum Thema Hundekot. Valentin: "Fakt ist, dass die Stadt Wien jährlich rund sieben Millionen Euro zur Beseitigung der Hundexkremente ausgibt. Wenn Gemeinderat Blind die zwei Millionen Einnahmen aus der Hundeabgabe dafür zweckwidmen will, heiße das klarerweise eine massive Rücknahme der Reinigungstätigkeiten und damit mehr Hundekot auf öffentlichen Flächen. Dessen sollte sich Blind klar sein".

Als "schlicht falsch", bezeichnete Valentin den Umgang Blinds mit Zahlen. Valentin: "Nicht rechnen zu können ist bedauerlich, heißt aber nicht, dass man das gleich öffentlich machen muss. Seit drei Jahren werden Investitionen der dafür ständigen Bezirke in Sachen Hunde vom Umweltressort bis zu einer Höhe von 5.000 Euro verdoppelt. Das bedeutet, dass pro Jahr allein aus diesen Mitteln 230.000 Euro für neue Hundezonen oder Hundesackerlautomaten zur Verfügung stehen. Was das in drei Jahren ausmacht, soll Kollege Blind für sich selbst ausrechnen", meinte Valentin.

Klar sei aber, so der SP-Mandatar weiter, dass das Problem Hundekot nicht ohne Hundehalter zu lösen sei. "Die Stadt hat ihr Angebot noch weiter ausgebaut", so Valentin, "mittlerweile gibt es beispielsweise 651 Hundesackerlspender. Die Hundehalter müssen aber auch ihre Eigenverantwortung wahrnehmen. Sie sind für die Entfernung des Hundekots zuständig. Daran erinnert die Kampagne der Stadt Wien und der Slogan: ´Nimm ein Ssckerl für mein Gackerl`, beginnt auch zu wirken", schloss Valentin. (Schluss)

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