Lehrlingsausbildung: BZÖ-Trettenbrein sieht Handlungsbedarf bei Wirtschaftskammer

Lehrlingsausbildung statt ausländischer Facharbeiter

Klagenfurt (OTS) - "Hinsichtlich des Facharbeitermangels gibt es dringenden Handlungsbedarf. Gefordert ist in diesem Zusammenhang aber nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaftskammer und schlussendlich jeder einzelne Betrieb", erklärt der freiheitliche BZÖ-Arbeitnehmervertreter im Kärntner Landtag, LAbg. Harald Trettenbrein, zu den heutigen Aussagen von Landeshauptmann Haider.

Den Vorschlag von Landeshauptmann Haider, die Wirtschaftsförderung nur mehr an Betriebe auszuzahlen, die Lehrlinge ausbilden, unterstützt Trettenbrein. "Jeder Betrieb muss der Wirtschaftskammer seine Kammerumlage abliefern. Es ist nur recht und billig, wenn die Wirtschaftskammer dieses Geld in zukunftsorientierte Projekte fließen lässt. Dazu gehört die Lehrlingsausbildung", erläutert der Arbeitnehmersprecher. Dass nur 10% der Kärntner Betriebe Lehrlinge ausbilden, sei bedauerlich, beweise aber, welch dringender Handlungsbedarf bestehe. Trettenbrein: "Es muss endlich zu einem Umdenken bei den verantwortlichen Personen in der Wirtschaftskammer kommen!"

Trettenbrein bekräftigt nochmals, dass er nichts davon hält. mehr ausländische Arbeitskräfte nach Österreich zu holen, um dadurch den Facharbeitermangel zu beheben. "Es müssen gezielt Maßnahmen gesetzt werden, damit es für Jugendliche attraktiver wird, eine Lehre zu machen. Nur so kann der Facharbeitermangel langfristig gesehen behoben werden", so Trettenbrein. (Schluss)

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