Molterer II: ÖVP und ÖAAB stiften Liese Prokop-Preis

Bildungssystem: Wahlfreiheit für ÖVP Schlüsselbegriff

Wien, 12. März 2007 (ÖVP-PD) Im ÖVP-Bundesparteivorstand wurde heute neben dem Beschluss zum Auslaufen der Erbschaftssteuer ein weiterer Beschluss gefasst. "Die ÖVP wird gemeinsam mit dem ÖAAB den Liese Prokop-Preis stiften. Wir sind Liese Prokop als eine der großen politischen Persönlichkeiten zu großem Dank verpflichtet. Und wir wollen die Arbeit, die Liese Prokop für die gesamte Republik Österreich geleistet hat, durch diesen Preis entsprechend würdigen", sagte der geschäftsführende ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer. ****

Der Preis wird jährlich am 27. März, dem Geburtstag Liese Prokops, vergeben werden und soll Persönlichkeiten zu Gute kommen, die sich einerseits stark für Benachteiligte in der Gesellschaft einsetzen und andererseits dem Anliegen von Frauen und der Sicherheit besondere Bedeutung beimessen, erläuterte Molterer. Insgesamt ist der Preis mit 10.000 Euro dotiert, wobei die Summe in gleichen Teilen jeweils von ÖVP und ÖAAB gestiftet wird. "Liese Prokop war in beiden Familien - der ÖVP und dem ÖAAB - zuhause und hat dort besondere Arbeit geleistet. Die Stiftung des Preises ist unsere Anerkennung und unser Dank für die Arbeit, die Liese Prokop geleistet hat", so der Vizekanzler.

Zur Frage des Bildungssystems betonte der geschäftsführende ÖVP-Bundesparteiobmann, dass "Wahlfreiheit" immer ein Schlüsselbegriff der ÖVP gewesen sei. "Daher muss, um Wahlfreiheit zu ermöglichen, dass Bildungssystem vielfältig sein. Dies ist auch im Regierungsprogramm enthalten", so Molterer. Die Bevölkerung unterstütze das differenzierte Schulsystem, betonte der Vizekanzler und erinnerte an eine Umfrage, in der sich 73 Prozent für die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems und 67 Prozent für die Trennung von Hauptschule und AHS-Unterstufe ausgesprochen
haben. "Daher ist diese Linie für die ÖVP nicht disponibel. Sollte die SPÖ von dieser Linie im Regierungsübereinkommen abweichen, wird man eine öffentliche Diskussion darüber führen müssen. Wenn die Linie gehalten wird, dann gilt die Wahlfreiheit und dann
respektiert das die breite Meinung der Bevölkerung", so Molterer.

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