AK zur Erbschaftssteuer: Arbeit entlasten, nicht große Vermögen

Bereits jetzt ist Anteil der vermögensabhängigen Abgaben in Österreich gering

Wien (OTS) - "Die Erbschaftssteuer gehört reformiert, nicht abgeschafft", sagt Maria Kubitschek, Leiterin des AK Bereichs Wirtschaft, zum heutigen Beschluss des ÖVP-Vorstands. Um "kleine" Erben zu entlasten, soll es nach Auffassung der Arbeiterkammer etwa Ausnahmen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen geben, die hauptsächlich Wohnzwecken dienen. Umgekehrt, so Kubitschek, sei es nicht akzeptabel, mit einer generellen Abschaffung der Erbschaftssteuer große Vermögen noch stärker zu begünstigen als derzeit - immerhin hält das oberste Prozent der Vermögensbesitzer laut internationalen Studien 40 Prozent des Volksvermögens. Überdies hat Österreich im ganzen OECD-Raum einen der geringsten Anteile der vermögensabhängigen Abgaben am Bruttionlandsprodukt, während die Belastung der Arbeitseinkommen steigt. "Da brauchen wir eine große Reform der Steuer- und Abgabenstruktur, die die Arbeit entlastet, nicht eine weitere Begünstigung der Besitzer großer Vermögen", sagt Kubitschek.

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