VP-Auer: S 37 - Heuchlerische Herzogstuhl-Debatte des Landeshauptmanns!

Haider soll seinen Verkehrsreferenten an die Kandare nehmen und nicht mit Bevölkerung drohen!

Klagenfurt (OTS) - Empört reagiert ÖVP-Nationalratsabgeordneter Klaus Auer über die jüngste Debatte rund um den längst fälligen Ausbau der S 37 zwischen Klagenfurt und St.Veit. "Der Landeshauptmann tut so, als würde es in Kärnten keinen zuständigen Verkehrsreferenten geben. Dörfler hat mit der Asfinag den Mautvertrag aus verhandelt, also wird er wohl wissen was im Bereich des Herzogstuhls geplant ist. Oder hat er wirklich nur ans Abzocken gedacht", so Auer. Das jetzt Haider mit Bürgerprotesten droht, bezeichnet der Kärntner Abgeordnete als reine Heuchlerei, denn rund 1.700 Unterschriften aus dem Bezirk St.Veit gegen die vorzeitige Bemautung haben den Landeshauptmann überhaupt nicht berührt.

Für Auer ist es viel mehr ein weiteres Beispiel der "Dörflerschen Verkehrsplanung unter der Decke", denn in der benachbarten Steiermark wird der Ausbau der Schnellstraße wesentlich transparenter durchgeführt. "Nahezu jeden Monat hält die Asfinag mit den Regionsverantwortlichen und den Landespolitikern Planungsbesprechungen ab, aber bei uns erfährt niemand etwas. So hat auch bis heute Dörflers Mautvertrag nicht das Licht der Welt erblickt." Es scheint daher nicht unbedingt nur an der Asfinag zu liegen, sondern an den verantwortlichen Landespolitikern, denn so Auer abschließend: "Wenn die Bevölkerung eingebunden ist, dann müssen nicht zuerst Auf- und Abfahrten völlig widersinnig gesperrt werden und dann kann auch ein Kulturdenkmal wie der Herzogstuhl seinen Ehrenplatz haben!"

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