Strache: Statt CO2-Steuer einzuführen besser "Licht am Tag" beenden!

Faymann muss unverzüglich tätig werden

Wien (OTS) - Entschieden gegen eine CO2-Steuer auf Personenkraftwagen sprach sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache aus. "Die Autofahrer sind schon seit langem die Melkkuh der Nation. Jetzt versucht man, sie unter dem Vorwand des Umweltschutzes auszunehmen."

Bundeskanzler Gusenbauer habe sich zwar gestern gegen die CO2-Steuer ausgesprochen, aber man wisse ja, wie lange dessen Versprechen vorhalten würden. "Die Geschichte ist noch nicht ausgestanden." Statt die Autofahrer wieder zu belasten sollte die Regierung besser das unsinnige Fahren mit Licht am Tag beenden, sagte Strache. Dieses belaste die Umwelt durch den jährlichen Mehrverbrauch von 130 Millionen Liter Treibstoff, was einen Mehrausstoß von über 330.000 Tonnen CO2 zur Folge habe, nämlich enorm. "Diese Maßnahme sofort ersatzlos zu streichen wäre ein Schritt in Richtung Glaubwürdigkeit." Verkehrsminister Faymann müsse hier unverzüglich tätig werden.

Wie Strache betonte, sei Mobilität ein Grundrecht der Menschen. Dieses Recht mit horrenden Abgaben zu konterkarieren sei völlig inakzeptabel. "Zum einen fordert die Regierung von den Arbeitnehmern mehr Mobilität, zum anderen versucht sie diese Mobilität so teuer wie nur möglich zu machen", zeigte Strache die Widersprüchlichkeit auf und forderte die Abschaffung der Normverbrauchsabgabe, die Zweckbindung der Mineralölsteuer und eine klare Absage an eine kilometerabhängige PKW-Maut.

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