VÖZ-Generalversammlung fordert die sofortige Abschaffung der Werbeabgabe

Wien (OTS) - Die sofortige Abschaffung der Werbeabgabe forderte
die diesjährige Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) in einer einstimmig verabschiedeten Resolution, die heute politischen Entscheidungsträgern in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden übermittelt wurde. Diese "Strafsteuer" auf Werbung behindert erheblich die Entwicklung des Medienstandortes Österreich; sie ist anachronistisch und weltweit ein Unikum.

Diese Abgabe stellt für den Wirtschafts- und Medienstandort Österreich einen gravierenden Wettbewerbsnachteil dar und wichtige internationale Aufträge gehen, weil diese als unsinnig empfundene Sonderabgabe unverändert besteht, an Österreich vorbei.

Der VÖZ betrachtet daher die Abschaffung auch als ein wichtiges Signal zur Vermehrung des tatsächlich zur Verfügung stehenden Werbevolumens. Nach bisherigen Erfahrungen werden die durch den Wegfall der Werbeabgabe frei werdenden Gelder nicht eingespart, sondern in eine Erweiterung der Werbeaufträge investiert. Die damit verbundene Stimulierung des Wirtschaftswachstums hätte auch positive Rückwirkungen auf die Steuereinnahmen.

Zusagen wurden nicht umgesetzt

Die bundeseinheitliche Regelung der Werbeabgabe im Jahr 2000 mit einem Steuersatz von fünf Prozent war übereinstimmend nur als ein Zwischenschritt zur Abschaffung dieser Steuer zu verstehen. Obwohl sich Vertreter aller politischen Parteien auch seither für die Beseitigung dieser Abgabe ausgesprochen haben, wurden diese Zusagen nicht umgesetzt. Der VÖZ appelliert an die politischen Entscheidungsträger in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden, umgehend eine Initiative zur Abschaffung der Werbeabgabe zu setzen.

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Hannes Schopf
Leiter Öffentlichkeitsarbeit des VÖZ
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