Dachverband Energie-Klima: Ausbau von erneuerbaren Energien beim EU Gipfel beschlossen - National fehlen verbindliche Zielquoten für Heizen und Kühlen

Wien (OTS) - "Wir freuen uns über den erfolgreichen Ausgang des EU Gipfels, der den verbindlichen Ausbau von erneuerbaren Energien in Europa festgelegt hat. Dieses deutliche Signal schafft einen positiven Rahmen für Investitionsentscheidungen bei den Anlagenherstellern in Österreich. Auf dieser Basis können weitere Arbeitsplätze durch den Export von Solaranlagen, Biomasse, Wärmepumpe und Co geschaffen werden. Unverständnis hat Kanduth für die Haltung von all jenen, die den Ausbau von Wärme- und Kälte aus Erneuerbaren zwar positiv sehen, verbindliche Zielquoten aber ablehnen. Die Schaffung eines europäischen Rechtsrahmens für Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien hat nun höchste Priorität," stellt der Branchenvertreter Robert Kanduth als Reaktion auf des Frühjahrsgipfels in Brüssel fest.

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf verbindliche Ziele für erneuerbare Energieträger geeinigt. Bis 2020 soll ein Fünftel des Energieverbrauchs der EU aus erneuerbaren Energiequellen wie Biomasse-, Sonnen-, Wind und Wasserkraft stammen. Diese aktive Unterstützung für verbindliche europäische Vorgaben ist gerade für die österreichischen Anlagenhersteller, die zu mehr als 70% ihre Anlagen ins EU-Ausland exportieren besonders hilfreich, stellt Kanduth der Branchenvertreter in der Wirtschaftskammer Österreich fest. Wirtschaftswachstum und positive Beschäftigungseffekte in der Branche der erneuerbaren Energietechnologie können nur durch einen verbindlichen Rechtsrahmen für das Heizen und Kühlen mit Erneuerbaren gewährleistet werden, betont Kanduth. Manche Gruppen wünschen sich den Ausbau von Erneuerbaren wie einen Tiger ohne Zähne, Investitionsentscheidungen können aber auf einer zahnlosen Basis nicht getroffen werden, betont Kanduth.

Bislang wurden in Europa und Österreich Richtlinien für den Strom-und Biotreibstoffsektor umgesetzt. Eine Zielquote, die den konsequenten Ausbau im kostengünstigsten Sektor dem Heizen und Kühlen vorantreibt steht aber noch aus, obwohl in Europa und Österreich mehr als 40 Prozent des Endenergiebedarfs für Heizen und Kühlen verbraucht werden.

Die Schaffung von verbindlichen europäischen Zielquoten für Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien hat nun höchste Priorität, um schnellstmöglich österreichische Technologien in Europa einsetzen zu können, fordert Kanduth. In Österreich kann dadurch importiertes Öl und Gas durch Solarwärme, Umweltwärme und Bioenergie ersetzt werden, wie dies auch im österreichischen Regierungsprogramm angekündigt wurde, so Kanduth abschließend.

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