Wien Bibliothek: Symposium geht Leben von Josef Strauss nach

Wien (OTS) - "Er ist der Begabtere, ich bin der Populärere", soll Johann Strauss (Sohn) einmal über seinen jüngeren Bruder Josef Strauss geurteilt haben. Von morgen, Dienstag (13.3.), bis einschließlich kommenden Samstag (17.3.) findet im Rahmen der Serie "Tanz-Signale" ein Symposium zum Leben und Wirken von Josef Strauss (1827-1870) statt. Ausgerichtet von der Wienblibliothek und dem Wiener Institut für Strauss-Forschung bieten auch Konzerte und ein round table-Gespräch mit ausgewiesenen Fachleuten am Freitag die Möglichkeit, das vielfältige Talent von Josef Strauss näher kennen zu lernen.

Eröffnet werden die heurigen "Tanz-Signale" mit der Enthüllung einer Gedenktafel für Josef Strauss am 13.3. um 15.00 Uhr beim Hotel Kummer auf der Mariahilfer Straße 71a in Anwesenheit von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und der Bezirksvorsteherin von Mariahilf, Renate Kaufmann. Am Abend erfolgt ein Konzert mit den Neuen Wiener ConcertSchrammeln im Palais Coburg, ab 19.30 Uhr. Mittwochs geht es musikalisch weiter mit einem Josef Strauss-Programmschwerpunkt im Großen Sendesaal des ORF (14.3., 19.30 Uhr, 4., Argentinierstraße 30a)

Freier Eintritt zu "Strauss"-Symposium am Donnerstag und Freitag

Wissenschaftlich geht es dann am Donnerstag (15.3.) im Wappensaal des Rathauses weiter. Ab 9.00 Uhr wird dort bis in den Nachmittag hinein von diversen Fachleuten, wie etwa Otto Brusatti ("Erfahrungen beim Schrieben eines Josef Strauss-Buches"), Otto Biba ("Fremde und eigene Werke - Original und Bearbeitung bei und rund um Josef Strauss") oder Monika Fink ("Die Lieder von Josef Strauss") verschiedene Facetten der Künstler-Persönlichkeit ausgeleuchtet. Am Freitag geht das Symposium ab 9.30 Uhr weiter, wobei u.a. Thomas Aigner, Leiter der Musikabteilung der Wienbibliothek, über "Die Familie Strauss in Diensten der Zarskoje-Selo-Eisenbahngesellschaft. Unveröffentlichte Dokumente aus dem Jahr 1869" referieren wird.

"War er wirklich der Begabtere?" steht am Ende des Symposiums nochmals zur Diskussion. In Form eines round-tabel-Gespräches u.a. mit Thomas Aigner, Norbert Rubey und Ingomar Rainer wird noch einmal ab 14.00 Uhr dem Befund des "populäreren" Johann Strauss auf den Grund gegangen. Musikalisch endet auch hier der Abend: Ab 19.00 Uhr wird ebenfalls m Wappensaal an das Frühwerk von Josef Strauss erinnert. Es spielt das Ensemble Studio da camera, die erläuternde Moderation haben Ingomar Rainer und Norbert Rubey inne. Am Samstag (17.3.) enden die heurigen "Tanz Signale"mit einem themenverwandten Ö1-Klassik-Treffpunkt ab 10.00 Uhr im ORF-Kulturcafe (4., Argentinierstrasse 30a).

o Details auch unter: www.wienbibliothek.at/

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