Wirtschaft pocht auf Abschaffung der Erbschaftssteuer

WKÖ-General Mitterlehner: Ende der Erbschaftssteuer stärkt betriebliches Eigenkapital bei Betriebsübergaben

Wien (PWK171) - "Mit einem Aus für die Erbschaftssteuer wird erreicht, dass bei einer Betriebsübergabe die betriebliche Substanz und das Eigenkapital von Unternehmen künftig nicht mehr geschmälert wird." Reinhold Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, pocht in der aktuellen Steuerdebatte auf einen Wegfall der Erbschaftssteuer: "In den kommenden 10 Jahren stehen rund 52.000 kleine und mittlere Betriebe zur Übergabe an. Durch die Abschaffung der Erbschaftsteuer muss bei einem Generationswechsel dem Unternehmen kein Eigenkapital entzogen werden, was die finanzielle Stabilität der Firmen deutlich verbessert." Und es würde auch mehr Risikokapital im Betrieb verbleiben und nicht entnommen werden.

Insgesamt, so Mitterlehner, unterstützt eine Abschaffung der Erbschaftsteuer Österreichs Klein- und Mittelbetriebe, sichert damit Arbeitsplätze und ist ein wichtiges steuerpolitisches Signal für den Wirtschaftsstandort.

Ablehnend steht Mitterlehner einer neuen Co2-Steuer gegenüber. Angesichts der von der Regierung geplanten Erhöhung der Mineralölsteuer und der Lkw-Maut sei eine zusätzliche neue Steuer standortschädigend. "Wir brauchen ein umfassendes Gesamtkonzept und keine punktuellen, aus dem Zusammenhang gerissenen Maßnahmen", so Mitterlehner abschließend. (RH)

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