Sozialistische Jugend: ÖVP setzt Blockade des Bildungssystems fort

Amon opfert Entwicklung des Bildungssystems auf dem Altar der Selbstdarstellung

Wien (SK) - Kein Verständnis zeigt Torsten Engelage, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), für die Versuche von ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon, das Bildungssystem weiterhin zum Spielball von ÖVP-Selbstdarstellungs-Allüren zu machen. Nach zwölf Jahren Bildungskahlschlag durch die ehemalige Bildungsministerin Gehrer ist es für Engelage an der Zeit, das Schulsystem ernsthaft zu reformieren - auch in Richtung Gesamt- und Ganztagsschule. "Die ÖVP sollte endlich zur Kenntnis nehmen, was internationale Studien schon lange belegen: Eine Selektion mit 10 Jahren ist auch nicht vom wissenschaftlichen Standpunkt aus haltbar", so Engelage am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Engelage hat den Eindruck, dass in der ÖVP generell eine bildungsfeindliche Haltung vorherrscht. Bis jetzt vermisst Engelage bei der ÖVP entscheidende Impulse, um die Baustelle im Bildungssystem zu beseitigen. Engelage fordert eine Ergänzung der im Regierungsprogramm enthaltenen Ausbildungsgarantie bis 18 Jahre um eine Garantie der Chancengleichheit auf dem Bildungsweg: "Gerade um allen Jugendlichen ihre Möglichkeiten offen zu halten benötigen wir die Gesamtschule."

Abschließend fordert Engelage die Öffnung der Schule für neue didaktische Methoden, weg vom Frontalunterricht: "SchülerInnen müssen in den Mittelpunkt des Unterrichts rücken. Die Schule muss zu einem offenen Raum der Wissensaneignung und des Wissensaustausches werden. Dafür benötigen wir Geld und entsprechenden politischen Willen." (Schluss) js/mp

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