Strache: Afghanistan: Terrordrohung bestätigt Befürchtungen der FPÖ

Österreichische Soldaten müssen schleunigst heimgeholt werden - Nun werden Landsleute zur Zielscheibe des Islamismus

Wien (OTS) - "Die österreichischen Soldaten, die ihren Dienst in Afghanistan versehen, müssen schleunigst zurück in die Heimat geholt werden. Die aktuelle Terrordrohung gegenüber den Bundesheerangehörigen beweist klar, dass nun auch österreichische Soldaten bei internationalen Einsätzen zur Zielscheibe der Islamisten werden", warnte heute FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. HC Strache eindringlich. Tragisch sei nur, dass die Freiheitlichen auch in dieser Angelegenheit wieder einmal die einsamen Rufer in der Wüste gewesen seien. Die FPÖ habe mehrmals davor gewarnt, österreichische Soldaten durch Auslandseinsätze, gerade auch im "Krieg gegen den Terror", mutwillig zu gefährden. Dies sei auch ein weiterer Grund gegen die geplante EU-Verfassung, die dieses Problem nicht lösen, sondern nur noch verschärfen und die Neutralität weiter aushöhlen werde, so der freiheitliche Bundesparteiobmann weiter. Dadurch müssten in Zukunft nämlich noch mehr österreichische Soldaten in Krisengebieten ihren Dienst versehen.

Die Bedrohung unserer Landsleute durch Islamisten beweise aber auch in aller Deutlichkeit, dass der Versuch jeder Verharmlosung des Islamismus in Österreich eine mehr als gemeingefährliche Aktion sei, erklärte Strache. Auch Österreich werde nun mehr und mehr zum Ziel muslimischer Extremisten, die auf Kriegsfuß mit unserer Kultur, unseren Werten und unserer Demokratie stünden. "Ich fordere die Verantwortlichen in unserer Republik auf, verstärkt gegen muslimische Parallelgesellschaften in Österreich vorzugehen. Islamistische Hassprediger müssen unverzüglich abgeschoben werden", bekräftigte Strache. Allen radikalen Ausprägungen des Islams müsse der Nährboden entzogen werden.

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