FPÖ begrüßt neue Idee zur Lebensmittelkennzeichnung

Hofer: Lokale Erzeugnisse müssen bevorzugt werden

Wien (OTS) - In Großbritannien planen große Supermarktketten, Produkte, die mit dem Flugzeug importiert wurden, mit einem eigenen Label zu kennzeichnen. Zweck dieser Aktion ist, den Konsumenten die Möglichkeit zu geben, bewusst klimafreundlich einzukaufen. FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer bezeichnet die Idee als interessant. In Österreich könnte eine ähnliche Vorgangsweise gewählt werden.

Norbert Hofer: "Es macht aber hierzulande keinen Sinn, das Flugzeug als Transportmittel schlechter zu stellen. Ich schlage daher vor, Lebensmittel, die einen langen Transportweg zurückzulegen haben, grundsätzlich zu kennzeichnen. Und zwar egal, ob dieser Transportweg mit dem LKW, mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug zurückgelegt wurde. Eine derartige Kennzeichnungspflicht kommt nicht nur der Umwelt sondern auch den heimischen Landwirten zugute. Mir ist der heimische Apfel lieber als ein importierter Kiwi." Hofer kündigt an, dazu eine parlamentarische Initiative vorzubereiten.

Für ein Kilo Kiwi aus Neuseeland benötigt man die gleiche Energiemenge wie für 6. Tonnen heimische Äpfel. Orangensaft aus Brasilien hat einen Transportweg von 13.000 km hinter sich, Käse aus Holland eine Anreise von fast 1000 km. Norbert Hofer: "Würde sich der Anteil der heimischen Produkte in den Regalen des Lebensmittelhandels aufgrund gesteigerter Konsumentennachfrage um 10 Prozent erhöhen, könnten damit 15.000 Arbeitsplätze in Österreich geschaffen werden."

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