FPÖ kritisiert hohe Gagen im Europäischen Patentamt

Leiter soll 22.000,- Euro pro Monat kassieren

Wien (OTS) - Die FPÖ kritisiert die exorbitant hohen Gagen im Europäischen Patentamt. Ein Dorn im Auge ist den Freiheitlichen vor allem das Salär von Alain Pompidou, dem französischen Präsidenten der Institution. Er soll bei seinem Amtsantritt ein Monatssalär von 22.000,- Euro netto gefordert haben, was ihm offenbar auch zugestanden wurde.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann, NAbg. Ing. Norbert Hofer: "Damit steht der Leiter des Patentamtes mit seiner Gage auf einer Stufe mit Staatsoberhäuptern." Wer für solche Luxusgagen aufkomme, wären allerdings nicht die 30 europäischen Staaten und die eurasische Türkei, die das gemeinsame Patentamt ins Leben riefen, sondern die innovative Wirtschaft. Die Jahresgebühren für europäische Patente wären an das Europäische Patentamt zu entrichten, welches sich aus diesen Zuwendungen finanzieren würde, so Hofer.

"Ich weise darauf hin, dass es bei den zahlreichen EU-Behörden ebenfalls Handlungsbedarf gibt und es erfreulich ist, wenn die deutsche Ratspräsidentschaft eine Entbürokratisierung einleiten will. Es gibt derzeit insgesamt rund 36.000 EU-Beamte, die als Grundgehalt zwischen 2.448,- und 16.945,- verdienen. Inklusive Zulagen lukrieren sie Gehälter von bis zu 21.445,- Euro im Monat. Herr Pompidou ist da im Vergleich offenbar gar kein unbescheidener Mann", schließt Hofer.

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