Jörg Haider wertet Ergebnisse des EU-Gipfels als Kniefall vor Atom-Lobby und warnt vor negativen Folgen für Kärnten und Österreich

Atomkraft wird wieder salonfähig gemacht - Kärnten mit 42%-Anteil an erneuerbarer Energie europäischer Spitzenreiter

Klagenfurt (OTS) - "SPÖ und ÖVP haben ihre Unterschrift unter ein Abkommen gesetzt, das die Atomkraft in Europa wieder salonfähig macht. Die Ergebnisse des EU-Gipfels sind doch nichts anderes als ein Kniefall vor der Atom-Lobby", erklärte heute, Sonntag, Landeshauptmann Jörg Haider.

Neben Österreich, das von Atomkraftwerken umzingelt sei, habe dies auch für Kärnten negative Folgen. So werde mit diesem EU-Abkommen dem Betrieb des slowenischen Atomkraftwerkes Krsko die volle Legitimation erteilt und eine Schließung des Kraftwerkes auf Jahre hinaus verunmöglicht. "Ich warte ja nur noch darauf, dass Gusenbauer zur Doch-Inbetriebnahme von Zwentendorf ruft", kritisierte der Landeshauptmann und verwies zugleich auf den europäischen Spitzenreiter in Sachen erneuerbarer Energie, Kärnten. Während die EU sich zum Ziel gesetzt hat, bis zum Jahr 2020 den Anteil an erneuerbare Energie auf 20% zu heben, hat Kärnten bereits heute einen Anteil an erneuerbarer Energie von 42 Prozent und ist im Solarbereich Weltmeister! "Das zeigt: Kärnten ist nicht nur anders, Kärnten ist auch besser", resümierte Haider.

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