Stadler: Kabas "Geheimbericht" veröffentlichen!

Morgen Klagsauftrag gegen "Wiener Zeitung"

Wien (OTS) - Zu den heute bekanntgewordenen Behauptungen in der Freitagsausgabe der "Wiener Zeitung", die sich auf nicht genannte Quellen aus der FPÖ beruft, wonach er, Stadler, im Kabas-Bericht zu den Wehrsport-Fotos Straches "in allen Punkten Schuldig gesprochen sei" und ihm in diesem Zusammenhang strafbare Handlungen (Erpressung und kriminelle Nötigungsabsicht) unterstellt werden, kündigt der Abgeordnete Stadler an, morgen seinem Rechtsanwalt den Auftrag zu einem medienrechtlichen Verfahren gegen die "Wiener Zeitung" zu erteilen, sowie Privatanklage wegen übler Nachrede gem. §111 StGB und Klage wegen Ruf- und Kreditschädigung gem. §§1330 und 1331 ABGB einbringen zu lassen.

"Dann werden alle selbsternannten Berichts-Richter aus der Wiener Zeitung und/oder aus der Partei" in einem fairen Gerichtsverfahren die Chance erhalten, für ihre haltlosen Anschuldigungen Beweise vorlegen zu können", gab sich Abgeordneter Stadler zuversichtlich, die angestrengten Prozesse erfolgreich zu bestreiten.

Er halte es für bemerkenswert, daß die "Wiener Zeitung" sich auf einen Bericht beruft, der zum einen in der heutigen Sitzung des FP-Bundesparteivorstandes gar nicht vorgelegt wurde und zum anderen nach Aussage des FP-Bürgeranwaltes Kabas - in dessen Tresor versenkt worden sein soll, meinte Stadler weiter.

Er fordere daher zumindest die "Wiener Zeitung" auf, den gesamten Kabas-Bericht zu veröffentlichen, damit nicht nur er, Stadler, als Angeschuldigter ihn endlich kennenlernen kann, sondern damit auch die gespannte Öffentlichkeit Kenntnis von diesem einmaligen Dokument der gequälten Ermittlungsbemühungen von Hilmar Kabas erlangen kann. (Schluß)

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