Prammer interveniert für verfolgte Frauenrechtsaktivistinnen im Iran Schreiben an den iranischen Parlamentspräsidenten

Wien (PK) - In einem Brief an ihren Teheraner Amtskollegen, den iranischen Parlamentspräsidenten Gholamali Haddad Adel, intervenierte heute Nationalratspräsidentin Barbara Prammer für im Iran festgehaltene Frauenrechtsaktivistinnen. Prammer drückt in dem Schreiben ihre tiefe Besorgnis über wiederholte Verstöße gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und gegen die Versammlungsfreiheit im Iran aus. Die Präsidentin fordert die Verantwortlichen im Iran auf, ihren diesbezüglichen internationalen Verpflichtungen nachzukommen. Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Frau erinnert sie zudem an das Prinzip der Nichtdiskriminierung auf Grundlage des Geschlechts. Sie hoffe, dass die Frauen, die offenbar wegen ihrer Teilnahme an einer friedlichen Kundgebung festgehalten werden, unverzüglich und ohne Bedingungen freigelassen und alle damit im Zusammenhang stehenden Anklagen fallen gelassen werden.

Am 4. März war eine friedliche Kundgebung von Frauenrechtsaktivistinnen von der Polizei gewaltsam aufgelöst worden. Dabei wurden rund 30 Frauen festgenommen, eine Frau wurde offenbar verletzt. Zu ähnlichen Vorfällen war es bereits im Juni und im Juli des Vorjahres gekommen. (Schluss)

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