Christa Pölzlbauer ist neue Vorsitzende des Frauenrings

Startschuss für engagierte Frauenarbeit

Wien (OTS) - "Der Internationaler Frauentag ist jedes Jahr ein neuerlicher Auftrag Frauenarbeit in Österreich engagiert voran zu treiben", versteht Christa Pölzlbauer, neue Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, den 8.März als ihren Startschuss für "laute und solidarische Arbeit im Sinne der Frauen". Die ehemalige Vorsitzende des Frauenvolksbegehrens Pölzlbauer will ihre zukünftigen Aktivitäten vor allem verbunden mit Vernetzungstätigkeiten quer durch alle politischen Lager durchführen. Der Frauenring ist der Dachverband aller Frauenorganisationen Österreichs und vertritt damit rund Million Österreicherinnen.

"Frauenpolitisch dringender Handlungsbedarf besteht ausreichend", verweist Pölzlbauer, auf ihre thematischen Schwerpunkte. "Die weit auseinander klaffende Einkommensschere in Österreich wurde gestern im Gleichbehandlungsbericht der EU erneut bestätigt. Hier sind alle politischen Kräfte, wie beispielsweise die Sozialpartner aufgefordert den beschämenden Ergebnissen entgegen zu wirken." Der Gewalt gegen Frauen müsse ein breites gesellschaftliches Bündnis entgegen gestellt werden, unterstrich Pölzlbauer. "Es muss aufhören, dass sich viele Frauen im vermeintlich geschützten Bereich Familie, mit Gewalt bedroht sehen." Die aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer, wonach Frauen in den Kapitalgesellschaften der 200 größten Unternehmen mit nur 10,4 Prozent vertreten sind, bezeichnete Pölzlbauer als "äußerst sichtbares Beispiel der Gläsernen Decke".

"Durch die Vernetzung der Tätigkeit der unterschiedlichsten Frauenorganisationen im Frauenring kommt es zu einem frauenpolitischen Zusammenspiel in einer breiten politischen Fächerung. Das kommt meiner Auffassung von erfolgreicher Frauenpolitik sehr entgegen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen politischen Kräften in Österreich, denen Geschlechtergerechtigkeit ein Anliegen sind. Dass es wieder eine Frauenministerin gibt freut mich natürlich besonders und hier gibt es auch schon Kooperationen" so Pölzlbauer abschließend.

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