Brandsteidl eröffnete Tagung des Sir Peter Ustinov Instituts

Wien (OTS) - "Bildung ist die wirksamste Waffe im Kampf gegen Vorurteile. Die Schule hat dabei die einmalige Chance, in einer besonders wichtigen Zeit der Persönlichkeitsprägung eines jeden Menschen, in der Kindheit und Jugend, durch Bildung und Erziehung zu einer toleranteren und humaneren Gesellschaft beizutragen. Wiens Schulen, Lehrer und Lehrerinnen nehmen diese Herausforderung mit großem Engagement an", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl am Donnerstag im Rahmen ihrer Eröffnungsansprache der Tagung "Vorurteile in der Kindheit: Wie entstehen sie? Wien kann man gegensteuern" des Sir Peter Ustinov Instituts fest.

"Jede präventive Maßnahme ist besser und effektiver als eine spätere Reparaturmaßnahme", so Brandsteidl weiter. Insbesondere bekräftigte sie die Wichtigkeit interkultureller Erziehung: "In allen Wiener Schulen steht interkulturelle Erziehung auf der Tagesordnung. Uns geht es um das vorurteilsfreie Zusammenleben zwischen Kindern unterschiedlichster Herkunft - sei es sozialer oder nationaler. Denn eines ist klar: Vorurteile können wir uns nicht leisten. Nicht in Hinblick auf eine global vernetzte Welt des 21.Jahrhunderts, nicht aus Gründen des Wirtschaftsstandortes und erst recht nicht aus Gründen der Humanität und der Menschenrechte."

Abschließend dankte Brandsteidl dem Sir Peter Ustinov Institut dafür, sich mit dieser Tagung des so wichtigen Themas der Toleranzerziehung bereits im Kindesalter anzunehmen. "Es gibt eine große Anzahl mit uns kooperierender Institutionen und Menschen, die unsere Kraft bedeutsam verstärken und stützen. Eine ganz besondere und bedeutsame ist die Universitätsklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie. Wenn also dieses Jahr Professor Max Friedrich die Leitung der Großveranstaltung des Sir Peter Ustinov Instituts übernommen hat, dann freut uns das ganz besonders. Ich wünsche der Tagung alles Gute und uns allen den nötigen Erfolg in unserem Bemühen, der Dummheit das Wissen und dem Vorurteil die Bildung und Mitmenschlichkeit entgegenzusetzen." (Schluss) ssr

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