AKNÖ-Staudinger zur Facharbeiter/Lehrlingsdiskussion: Ausbau von "Job-Konkret" richtiger Schritt

Änderung der Vergabemodalität des Blum-Bonus sinnvoll

Wien (AKNÖ) - "Man kann die Bereiche Lehrlinge und Facharbeiter schwer trennen", sagt der Präsident der AKNÖ Josef Staudinger. Wenn nicht rechtzeitig ausgebildet werde, fehlten auf der anderen Seite die benötigten Facharbeiter. In Niederösterreich kann derzeit zwar noch nicht von einem eklatanten Facharbeitermangel gesprochen werden, dennoch sind Engpässe in naher Zukunft zu erwarten. Um diesem drohenden Facharbeitermangel gegenzusteuern, hält der AKNÖ-Chef die Erhöhung der finanziellen Mittel des Landes NÖ von 400.000 Euro auf 700.000 Euro für die Implacement-Stiftung "Job-Konkret" als kurzfristige Maßnahme für den richtigen Ansatz. "Job-Konkret" ist ein gemeinsames Projekt der Sozialpartner AKNÖ, WKNÖ und Land NÖ. "Wir halten Implacementstiftungen für hoch wirksame arbeitsmarktpolitische Instrumente", sagt Staudinger. Die AKNÖ habe seit 2002 700.000 Euro für "Job-Konkret" an finanziellen Mitteln bereitgestellt.

"Job-Konkret kann in den geforderten Bereichen, wie beispielsweise Dreher oder Schweißer, ansetzen und die notwendige Qualifikation anbieten," führt AKNÖ-Arbeitsmarktexperte Dr. Ernst Eder dazu weiter aus. Konkret bedeutet dies, dass derzeit arbeitslose Menschen im Rahmen der Implacement-Stiftung "Job-Konkret" punktgenau auf die geforderte Qualifikation ausgebildet werden.

Darüber hinaus fordert der AKNÖ-Präsident die schnellstmögliche Umsetzung der in der Regierungsklausur beschlossenen Maßnahmen: Die Verdoppelung der überbetrieblichen Lehrstellen und die Modifikation der Vergabe des Blum-Bonus. "Der Blum-Bonus soll für Ausbildungen verwendet werden, die derzeit schon nachgefragt werden, beispielsweise in technisch-gewerblichen Berufen", präzisiert Staudinger.

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