BM Hahn: Gratulation an Österreichs Forscherinnen und Forscher

Österreichischer Forschungsminister Hahn gratuliert den Descartes-Preisträgerinnen und Preisträgern

Wien (OTS) - Wien/Brüssel - Bei der gestrigen Verleihung des Descartes-Forschungspreises im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm in Brüssel wurden drei Forschungsprojekte vom zuständigen Kommissar Janez Potocnik ausgezeichnet. "Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern dieses Preises zu ihren erfolgreichen Projekten. Ganz besonders freue ich mich natürlich über das hervorragende Abschneiden der österreichischen Forschung", so Forschungsminister Dr. Johannes Hahn.

Prämiert wurde gestern unter anderem das Projekt "Apoptosis", das unter maßgeblicher österreichischer Beteiligung verlief. Josef Penninger, Direktor des Wiener Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften, arbeitete von österreichischer Seite bei diesem grenzüberschreitenden Projekt intensiv mit. Nominiert war weiters das internationale Projekt "QGates", an dem Professor Rainer Blatt vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck beteiligt ist.

Der Descartes-Forschungspreis (dotiert mit 1 Mio. Euro) wurde im Jahr 2000 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und ist das europäische Pendant zum österreichischen Wittgenstein-Preis (dotiert mit 1,5 Mio. Euro). Er wird an Wissenschafterteams vergeben, die im Rahmen grenzüberschreitender Forschungsvorhaben herausragende wissenschaftliche Ergebnisse erzielt haben.

Seit 2004 wird darüber hinaus der Descartes-Preis für Wissenschaftskommunikation verliehen. Auch hier konnte sich Österreich im europäischen Umfeld sehr gut behaupten: Die Dokumentarreihe Universum mit dem Beitrag "Europe a natural History", die der ORF gemeinsam mit BBC und ZDF produzierte, überzeugte die Jury und konnte so einen der Descartes-Preise nach Österreich holen.

Hahn: "Das überproportional gute Abschneiden Österreichs in Brüssel zeigt klar, dass wir uns im Bereich der Forschung im EU-Spitzenfeld bewegen. Als Forschungsminister liegt mir sehr viel daran, dieses hohe Niveau weiter zu verstärken. Mobilität und grenzüberschreitendes Forschen sind die Stärken Europas."

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